"Kulturmontag" am 1. Dezember: Michael Niavarani live im Studio

Weiters: Birgit Minichmayr und Sebastian Koch als Bertha von Suttner und Alfred Nobel in hochkarätiger ORF-Verfilmung; Doku zum 85er von Arnulf Rainer

Wien (OTS) - Clarissa Stadler führt am 1. Dezember 2014 ab 22.30 Uhr in ORF 2 durch einen "Kulturmontag" mit Stargast Michael Niavarani, dessen Shakespeare-Adaption "Richard III." schon vor der Premiere zur Erfolgsstory wurde. Weiters bietet das ORF-Kulturmagazin Exklusivinterviews mit Birgit Minichmayr und Sebastian Koch, die am 8. Dezember in der ORF-Premiere "Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner und Alfred Nobel" zu sehen sind, berichtet über die "Frühstück bei Tiffany"-Premiere in der Wiener Josefstadt und gratuliert Arnulf Rainer zum 85er - mit der Doku "Der Über-Maler:
Arnulf Rainer"

Mords-Spaß: Michael Niavarani entdeckt Shakespeare - Der Kabarettstar live zu Gast im Studio

Rund 1.000 Menschen pilgern täglich zum Areal der ehemaligen Wiener Schlachthöfe St. Marx, um Shakespeare zu sehen. Oder eigentlich: um Shakespeare zu sehen, wie Michael Niavarani ihn sieht. Österreichs wohl populärster Komödiant hat sich jahrelang tunlichst vom König der Dramatiker ferngehalten, um jede Ansteckung zu vermeiden, dann ist das Shakespeare-Virus umso heftiger auf ihn übergesprungen. Er schrieb das blutrünstige Königsdrama "Richard III." zu einer Komödie um und ließ dafür ein eigenes, dem Londoner Globe nachempfundenes Theater in die Marx-Halle bauen. Das vermeintlich wahnwitzige Projekt ist jetzt schon eine Erfolgsstory - und das noch vor der Premiere am 2. Dezember. Nach jeder der stets ausverkauften Einspielvorstellungen schraubt und feilt Niavarani an seiner Neuschöpfung - ein Work in Progress. Der "Kulturmontag" zeigt daraus erste Impressionen, der Kabarettstar ist live zu Gast im Studio.

Friedens-Mission: Bertha von Suttner & Alfred Nobel - Hochkarätige ORF-Verfilmung mit Birgit Minichmayr & Sebastian Koch

Seine Erfindung wurde vor allem mit Tod und Vernichtung in Zusammenhang gebracht. Ihre Vision von dauerhaftem Frieden wurde mit den Schüssen von Sarajevo zu Grabe getragen - doch dies musste sie nicht mehr miterleben: Bertha von Suttner starb kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits, und die erste Frau, die den Friedensnobelpreis in Empfang genommen hat: ein scheinbar so gegensätzliches Paar. Was sie miteinander verband, waren gerade einmal zwei Wochen, die die verarmte Gräfin als Privatsekretärin im Haus eines der reichsten Männer seiner Zeit zubrachte - und ein lebenslanger Briefwechsel. Ein Stoff für zwei ganz große Schauspieler. In der ORF-Koproduktion "Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner und Alfred Nobel" spielt Birgit Minichmayr die Schriftstellerin, die mit ihrem Roman "Die Waffen nieder!" zur Ikone der Friedensbewegung wurde. Sebastian Koch schlüpft in die Rolle des Industriellen Nobel - ein getriebener Eigenbrötler, der doch über viel Humor und Selbstironie verfügte. ORF 2 strahlt das Historiendrama am 8. Dezember, zwei Tage vor Verleihung des Friedensnobelpreises, um 20.15 Uhr erstmals aus. Der "Kulturmontag" bittet die Stars der Produktion zum Interview. Im Anschluss an die ORF-Premiere steht am 8. Dezember um 22.00 Uhr Edith Stohls "Universum History"-Dokumentation "Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin aus Österreich" auf dem Programm.

Gesamt-Kunstwerk: Truman Capote - "Frühstück bei Tiffany" in der Josefstadt

Er war Dandy, Bürgerschreck, bekennender Homosexueller, Mittelpunkt des Jetset, Garant für unvergessliche Partys, ein Schandmaul - und ein genialer Schriftsteller: Truman Capote. Vor 30 Jahren starb der charismatische Lebenskünstler, der von sich selbst sagte, sein Ziel sei es, nie langweilig zu sein. Bis heute gibt er auch noch so manches Rätsel auf. Eben erst wurden Kurzerzählungen in New York entdeckt, die zeigen, dass Capote bereits als Teenager grandiose Texte verfasst hat. In den Wiener Kammerspielen ist jetzt sein wohl berühmtestes Werk zu sehen: "Frühstück bei Tiffany". Der Roman bedeutete für Capote den literarischen Durchbruch und wurde 1961 mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle verfilmt: Das süffisante Porträt eines Partygirls, das sich von reichen Männern aushalten lässt und doch eine Romantikerin ist. Über Nacht wurde Audrey Hepburn damit zur zeitlosen Stilikone. In den Wiener Kammerspielen ist jetzt Ruth Brauer-Kvam als lebenslustige Holly zu sehen. Der "Kulturmontag" zeigt erste Probenausschnitte und taucht in das schillernde Universum des Truman Capote.

ORF zum 85. Geburtstag von Arnulf Rainer

Arnulf Rainer wird am 8. Dezember 85 Jahre alt. Der ORF würdigt den Maler, der zu Österreichs führenden Vertretern am internationalen Kunstmarkt zählt und u. a. bekannt ist für seine wilden Übermalungen, am 1. Dezember mit einer neuen Dokumentation im Rahmen des "Kulturmontag": "Der Über-Maler: Arnulf Rainer" von Claudia Teissig. Ö1 gratuliert bereits ab 30. November mit zwei Sendungen: Die "Menschenbilder" bringen unter dem Titel "Arnulf Rainer - Malerei, um die Malerei zu verlassen" am Sonntag, dem 30. November, um 14.05 Uhr ein aktuelles Gespräch mit dem außergewöhnlichen Künstler. Am Samstag, dem 6. Dezember, um 9.05 Uhr präsentieren die "Hörbilder" das Porträt "Der Normalstörfall. 85 Jahre Arnulf Rainer".

Der "Kulturmontag" - produziert in HD - wird als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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