• 28.11.2014, 12:49:34
  • /
  • OTS0162 OTW0162

HCB-Milch: Greenpeace-Fragen an die Kärntner Behörden

Greenpeace kündigt Lebensmitteltests an

Utl.: Greenpeace kündigt Lebensmitteltests an =

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Ankündigung des Kärntner
Landeshauptmanns Peter Kaiser, die Bevölkerung umfassend informieren
zu wollen, fordert Greenpeace eine transparente und lückenlose
Aufklärung. "Wie es überhaupt zu einem Skandal dieses Ausmaßes kommen
konnte, muss nun genau untersucht werden", so Greenpeace-Sprecher
Herwig Schuster.

Insbesondere müssen folgende Fragen rasch beantwortet werden:

- Wie viele HCB-Rauchgasmessungen wurden seit dem ersten Einsatz des
Blaukalks bei der Firma Wietersdorfer & Peggauer im Sommer 2012
durchgeführt? Was waren die jeweiligen Ergebnisse?
- Wie viele HCB-Rauchgasmessungen wurden Wietersdorfer & Peggauer per
Bescheid vorgeschrieben?
- Wurde vor Genehmigung dieses Verwertungsprojektes die
Hintergrundbelastung mit HCB im Görtschitztal untersucht?
- Wie viele HCB-Analysen des Blaukalks hat Wietersdorfer & Peggauer
seit September 2011 (Auftragsvergabe) durchführen lassen? Was waren
die Ergebnisse bzw. wie hoch ist die durchschnittliche
HCB-Konzentration des verwerteten Deponie-Materials? Wie viele
derartige Analysen wurden per Bescheid vorgeschrieben?
- Welche Menge an Deponie-Material aus Brückl wurde insgesamt, also
seit Sommer 2012, vom Zementwerk verarbeitet?

"Das Vertrauen der Kärntner Bevölkerung in die Behörden ist
erschüttert", so Schuster und kündigt unabhängige Lebensmitteltests
an: "Greenpeace wird die HCB-Belastung in ausgewählten Kärntner
Lebensmitteln unter die Lupe nehmen und die Öffentlichkeit sofort
nach Erhalt der Ergebnisse informieren."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel