Allergen-Verordnung - Lueger: FPÖ ignoriert Zunahme bei Allergien

Konsumenten- und gastronomiefreundliche Umsetzung der Allergen-Verordnung ist garantiert

Wien (OTS/SK) - Auf völliges Unverständnis stößt die Verweigerung der FPÖ im Sinne der zahlreichen AllergikerInnen für eine bessere Information über allfällige Gesundheitsrisiken zu sorgen. "Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sorgt für eine bessere Information und Kommunikation in Sachen risikoreiche Lebensmittel und das einzige, was der FPÖ dazu einfällt, ist ein `Njet`", so SPÖ-Konsumentenschutzsprecherin Angela Lueger heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dabei ist angesichts der dramatischen Zunahme von Nahrungsmitteallergien, insbesondere bei Kindern, dringender Handlungsbedarf gegeben. "Im letzten Jahrzehnt haben sich die Nahrungsmittelallergien - vor allem bei Kindern - europaweit verdoppelt und die Zahl der Kinder, die mit lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen in Notaufnahmen eingeliefert wurden, sogar versiebenfacht", so Lueger, und weiter: "Das sollte doch Grund genug sein, für bessere Information und Kommunikation zu sorgen." ****

Hintergrund für die Aufregung der FPÖ ist die Umsetzung einer EU-Verordnung zur Lebensmittelkennzeichnung - vor allem die Allergen-Verordnung. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser hat gestern im Konsumentenschutzausschuss im Parlament klar festgehalten, dass die Umsetzung dieser Lebensmittel-Kennzeichnung zu keinerlei bürokratischen Belastung für die heimische Gastronomie werden wird. "Es wird an einer Vereinfachung der Handhabung - insbesondere für die vielen Klein- und Mittelbetriebe in Österreich - gearbeitet", so Lueger, und weiter: "Die FPÖ ist einmal mehr gefordert, statt Unwahrheiten zu behaupten, aufzuwachen und sich der Lebensrealitäten der Menschen anzunehmen."

Immerhin gibt es in Österreich ca. 100 Krankenhausaufenthalte pro Jahr wegen anaphylaktischer Schocks, die zum Teil lebensbedrohend sein können. "Daher ist eine verlässliche Information für betroffene Personen und ihre Angehörigen unerlässlich und überlebensnotwendig", so Lueger. Das sollte auch die FPÖ nicht ignorieren! Zumal die Verordnung konsumenten- und gastronomiefreundlich umgesetzt wird. Die FPÖ konterkariert einmal mehr konsumentenfreundliche Verbesserungen. Offenbar reagiert die FPÖ auf eine kompetente Gesundheitsministerin ein wenig allergisch", so Lueger. (Schluss) bj/rm/mp

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