Stenzel: City-Tunnel als Zukunftsprojekt umsetzen

Vassilakou-Ideen führen ins Chaos – Entfall von Fahrspuren ohne Tunnel unakzeptabel

Wien (OTS) - Wien, Innere Stadt.- Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel bekräftigt heute, Freitag, dass der City-Tunnel unter dem Morzin- und Schwedenplatz unbedingt in den für 2015 geplanten Architekten-Wettbewerb über eine Neugestaltung dieses zentralen Platzes aufgenommen werden soll. "Die gestern von Stadträtin Vassilakou online gestellte so genannte Machbarkeitsstudie bringt keine neuen Erkenntnisse. Sie propagiert nur die alten Ideen, Fahrspuren zu streichen. Das ist keine Zukunftslösung, sondern führt zum programmierten Verkehrsinfarkt".

Wie Frau BV Stenzel weiter fortführte, "reduziert sich die angepeilte Planung für die Neugestaltung von Schweden-und Morzinplatz offensichtlich auf das phantasielose Streichen von Fahrspuren und kosmetische Korrekturen durch das Aufstellen von ein paar Bänken, Einpflanzen von ein paar Sträuchern und zusätzliche Fahrrad-Routen. Es ist zu befürchten, dass sich auch die geplante Ausschreibung des Architekten-Wettbewerbes in diesem kleinlichen Rahmen halten wird". Ursula Stenzel fordert daher: "Bevor diese Ausschreibung stattfindet, müssen sich Experten an einen Tisch setzen, um ein wirklich umfassendes Verkehrs- und Gestaltungskonzept für diesen gesamten Raum zu definieren und unbedingt auch die Variante einer Untertunnelung miteinzubeziehen".

Hinsichtlich der Untertunnelung sollten laut Bezirksvorsteherin Stenzel mehrere Varianten in die Ausschreibung aufgenommen werden:

  • Variante 1: Tunnel-Einfahrt im Bereich Salztor-Brücke bis knapp vor die Urania.
  • Variante 2: Vorverlegung der Tunnel-Einfahrt bei der Einmündung des Schottenringes in den Franz-Josefs-Kai (im Bereich der 31-Straßenbahn-Schleife).
  • Variante 3: Großzügige Untertunnelung mit Tunnel-Einfahrt zwischen Friedensbrücke und Rossauer-Kaserne.

Bezirksvorsteherin Stenzel: "Gutachter sind überzeugt, dass alle diese drei Varianten technisch machbar sind - und daher verdienen, in eine europaweite Ausschreibung aufgenommen zu werden. Zahlreiche Großstädte wie Hamburg, Paris oder Düsseldorf verfügen über technisch, wie finanzielle anspruchsvolle Tunnelprojekte. Daher darf sich auch eine wachsende Weltstadt wie Wien nicht gegen zukunftsorientierte Verkehrslösungen und Tunnelprojekte sperren, sondern sollte diese endlich auch in Angriff nehmen".
Zwei neue Projektgruppen: "Task-Force Wohnraum Innere Stadt" und "Task-Force Verkehr und Sicherheit"

Probleme wie Wohnraum und Verkehr haben, so Bezirksvorsteherin Stenzel, in der Inneren Stadt einen ganz besonderen Stellenwert. Die Dynamik in diesen Bereichen verlangen nach neuen Methoden und Instrumenten. "Deshalb habe ich zwei neue Projektgruppen eingerichtet, die sich aus Experten zusammen setzen - stellvertretend geleitet von meinen Stellvertreterinnen". Die Bezirksvorsteherin signalisiert damit neuerlich, dass die Arbeit für den Bezirk aus dem parteipolitischen Kleinkrieg herausgehalten werden soll:

- "Task-Force Wohnraum Innere Stadt" wird von BV-Stellvertreterin MMag.a Daniela Ecker-Stepp (SPÖ) stellvertretend geleitet. Schwerpunkte sind u.a. leistbares Wohnen in der City und die Klärung der Frage, ob künftig auch (aufgrund der von Mag.a Vassilakou vorgelegten Hochhausrichtlinie) im Weltkulturerbe-Stadtkern Hochhäusererrichtet werden sollen.

- "Task-Force Verkehr und Sicherheit" wird von BV-Stellvertreterin Dr. Jessi Lintl (Parteilos) stellvertretend geleitet. Schwerpunkte sind u.a. die fortlaufende Evaluierung und Umsetzung der 2. Tranche der Bewohnerparkplätze in der City (ca. 770 auf insgesamt ca. 1.650) und Vorschläge zur nachhaltigen Lösung der Touristenbus-Problematik in der Inneren Stadt.

Stenzel: Nicht Wahlkampf, sondern Arbeit steht im Vordergrund

Entgegen allen Gerüchten und Spekulationen stellte Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung in der Inneren Stadt fest - und bekräftigt dies auch heute, Freitag:
"Unbeschadet von allen wahlkampfbedingten personellen Rochaden in den Parteien und Listen-Spekulationen in den Medien geht es darum, bis zum Wahltermin, der von Bürgermeister Dr. Häupl für Herbst 2015 angekündigt wurde, konsequent für den Bezirk und seine Bewohner zu arbeiten und wichtige Projekte abzuschließen bzw. voranzutreiben -wie die Umsetzung der Bewohnerparkplätze, sowie die Inangriffnahme der Neugestaltung von Schweden- und Morzinplatz."

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