"Orientierung" am 30. November: Papst in der Türkei

Dialog mit Islam und ökumenische Signale

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 30. November 2014, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Papst in der Türkei: Dialog mit Islam und ökumenische Signale

Ein dichtes Programm erwartet Papst Franziskus bei seinem dreitägigen Türkeibesuch: Freitagmittag soll der Pontifex in Ankara eintreffen, dort mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zusammenkommen, anschließend auch mit Ministerpräsident Ahmet Davutoglu und mit dem Präsidenten des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Mehmet Görmez, Gespräche führen. Am Samstag folgen Programmpunkte in Istanbul: Nach einem Besuch der Hagia Sophia - einst Kathedrale, dann Moschee, heute Museum - sowie der Sultan-Ahmed-Moschee wird Franziskus in der katholischen Heilig-Geist-Kathedrale einen Gottesdienst feiern und schließlich im Phanar mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., dem Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, zusammentreffen. Ganz im Zeichen dieses christlichen Miteinanders steht dann auch der Sonntag, an dem der Papst mit Bartholomaios das orthodoxe Andreasfest feiern wird. Auch die Veröffentlichung einer gemeinsamen ökumenischen Erklärung wird erwartet. Bericht: Mathilde Schwabeneder, Christian Schüller.

Im "Orientierung"-Schaltgespräch: ORF-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder, die die aktuelle Türkei-Reise von Papst Franziskus begleitet. Thema dabei auch: die vielbeachteten Reden von Papst Franziskus vor EU-Parlamentariern und im Europarat in Straßburg am vergangenen Dienstag.

"Heimatbesuch" auf Kreta: Das Kloster des Metropoliten

Epanosifi auf Kreta, unweit der Hauptstadt Iraklio gelegen, ist das Heimatkloster des griechisch-orthodoxen Metropoliten von Österreich, Arsenios Kardamakis. In der orthodoxen Tradition können zwar verheiratete Männer Priester werden. Für die Wahl zum Bischof aber kommen nur ehelos lebende Mönche in Frage. Für Metropolit Arsenios ist klar: Auch als Bischof bleibt man Mönch. Er kommt daher oft und gerne in das dem heiligen Georg geweihte Kloster zurück, um im Kreis seiner Mitbrüder wenigstens für ein paar Tage das Mönchsleben wieder aufzunehmen. Epanosifi liegt wunderschön, es ist ein offenes Kloster mit Blick in die Ferne. Ein Ort, sagen die Mönche, an dem man Freiheit spürt. Bericht: Christian Rathner.

Vorbildhaftes Waldhüttl: Wohnprojekt für "Menschen ohne Heimat"

Roma aus der Ostslowakei, die nach Innsbruck kommen, um dort ein paar Wochen lang mit dem Verkauf einer Stadtzeitung ein wenig Geld zu verdienen, um ihre notleidenden Familien zu Hause unterstützen zu können - das war der Ausgangspunkt der Gründung des Wohnprojekts Waldhüttl in Innsbruck vor zwei Jahren. Das Ziel: Diesen Menschen während der Zeit ihres Aufenthalts in Österreich ein Obdach zu geben. Als "Beispiel gelebter Nächstenliebe" gilt das Waldhüttl heute - und als Modell einer gelungenen Kooperation des Stiftes Wilten, der Tiroler Vinzenzgemeinschaften und - quasi als "ideeller Geburtshelfer" - des Sozialworts 10+ des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich. Eng verknüpft mit der "Erfolgsgeschichte Waldhüttl" ist mittlerweile auch der Name des Gründers der Initiative: Josef "Jussuf" Windischer, Pax-Christi-Generalsekretär, der dieser Tage von den Ordensgemeinschaften Österreich für sein vorbildhaftes Engagement mit dem "Preis der Orden" geehrt worden ist. Bericht: Brigitte Wojta.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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