NEOS begrüßt Reform des Universitätsgesetzes und Unterstützung der Regierungsparteien

Wien (OTS) - "Die heutigen Debatten sind ein kleiner Schritt in Richtung Stärkung des Hochschulsektors", meint NEOS Wissenschaftssprecher Niki Scherak.
Im heutigen Wissenschaftssauschuss wurde über die neue Regierungsvorlage zur Reformierung des Universitätsgesetzes, des Hochschulgesetzes und die notwendigen Rahmenbedingungen für die PädagogInnenausbildung Neu debattiert.

NEOS begrüßt dabei vor allem die Erleichterung der Einhebung von Drittmittel. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass es im österreichischen Wissenschaftsstandort vor allem an privaten Mitteln scheitert. Nun ist die Regierung am Zug, auch die entsprechenden steuerlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Hochschulen tatsächlich von den getroffenen Regelungen profitieren.

Bei der Debatte zur PädagogInnenausbildung neu konnte leider wieder nicht sachlich erklärt werden, warum die Pädagogischen Hochschulen nach dieser Reform nicht auch tatsächlich als gleichwertige Hochschulen behandelt werden und noch immer im Bildungsministerium angesiedelt sind.

Vor allem begrüßt NEOS-Wissenschaftssprecher Niki Scherak aber die Initiative der Regierungsparteien einen Antrag von NEOS mitzutragen. Künftig soll es Bewerberinnen und Bewerbern für einen Studienplatz an einer Hochschulen möglich sein, Einsicht in die Prüfungsprotokolle und Bewerbungsunterlagen zu nehmen. "Dieser Schritt bringt Transparenz und bietet angehenden Studierenden die Möglichkeit, sich über die Testergebnisse zu informieren und sich wenn nötig auch besser vorbereiten zu können", so Scherak. "Auch wenn der Antrag vorerst einmal vertagt wurde, lässt die grundsätzliche Bereitschaft der Regierungsparteien diesem Antrag zuzustimmen doch hoffen, dass wir in Zukunft fraktionsübergreifend an einer Qualitätsoffensive für den österreichischen Wissenschaftsstandort arbeiten können!", schließt Scherak.

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