FPÖ: Karlsböck beharrt auf Ausgleichszahlungen für ausländische Studierende

Nachhaltige Wissenschaftspolitik statt Flucht auf Nebenschauplätze

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses und freiheitliche Wissenschaftssprecher, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck beharrt auf seiner Forderung nach EU-Ausgleichszahlungen für ausländische Studierende und fordert eine nachhaltige Wissenschaftspolitik statt Flickwerk und Flucht auf Nebenschauplätze.

"Im Studienjahr 2012/13 standen 18.630 Österreicher mit einem tertiären Ausbildungsplatz außerhalb Österreichs 76.680 Ausländern gegenüber, die in Österreich studierten", so Karlsböck. Dies sei inakzeptabel und müsse entweder durch Verankerung des "Herkunftslandsprinzips" und/oder durch Ausgleichszahlungen der EU korrigiert werden. Da das "Herkunftslandsprinzip" weiterhin strikt abgelehnt werde, bleibe als einziger Ausweg die Forderung nach Ausgleichszahlungen.

Den heimischen Studierenden dürften aus dem Zustrom an Ausländern keine Nachteile erwachsen, etwa in Form fehlender Studienplätze. Auch in anderen europäischen Ländern sei es nicht üblich, dass ausländische Studierende eine Leistung konsumierten, für die sie keine oder keine nennenswerte Gegenleistung erbringen müssten, betont der FPÖ-Wissenschaftssprecher. Studentische Mobilität, wie sie als "Bologna-Ziel" definiert werde, sei grundsätzlich zu begrüßen, sie dürfe aber nicht dazu führen, dass österreichische Studierende zu Leidtragenden würden, so Karlsböck.

Der FPÖ-Wissenschaftssprecher fordert eine nachhaltige Wissenschaftspolitik statt Flickwerk, wie bei den laufend wechselnden Bestimmungen zur Studieneingangs- und Orientierungsphase, und ein klares Bekenntnis zur Studienplatzfinanzierung statt Flucht auf Nebenschauplätze, wie etwa bei der Quotenregelung. Dass der freiheitliche Antrag auf Veröffentlichungspflicht wissenschaftlicher Prüfungsarbeiten auch an Privatuniversitäten breite Zustimmung im Wissenschaftsausschuss gefunden habe, wenn auch mit geringfügigen Abänderungen, sei erfreulich und zeige, dass Transparenz durchaus mehrheitsfähig sei, so Karlsböck.

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