Universitätsgesetz-Novelle: Kuntzl begrüßt höhere Frauenquoten in Kollegialorganen

Letzte rechtliche Hürden für neue LehrerInnenausbildung beseitigt

Wien (OTS/SK) - Eine wichtige frauenpolitische Verbesserung ist für SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl die Anhebung der Frauenquote in den Kollegialorganen der Universitäten von 40 auf 50 Prozent. Die entsprechende Novelle des Universitätsgesetzes (UG) steht heute, Donnerstag, im Wissenschaftsausschuss zur Abstimmung. Frauen stellen zwar bereits mehr als die Hälfte der Studierenden und AbsolventInnen, jedoch schrumpft dieser Anteil bei ProfessorInnen und Leitungsfunktionen gravierend auf gerade noch 20 Prozent. "Mit dieser Angleichung an das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz stärken wir die Position von Frauen im wissenschaftlichen Betrieb", begrüßt Kuntzl die Reform. Erfreulich ist auch, dass Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Betreuungspflichten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige) nun verbindlich sind und auch in den Satzungen der Universitäten verankert werden. ****

Ein wesentlicher Schritt zur PädagogInnenbildung Neu sind außerdem die Änderungen im Universitäts- und im Hochschulgesetz, die ebenfalls heute auf der Tagesordnung des Ausschusses stehen. "Damit gewährleisten wir die Kooperation zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten, die ab 2016/17 die LehrerInnen der Sekundarstufe gemeinsam ausbilden werden", so die Wissenschaftssprecherin der SPÖ. Durch eine Kooperationsklausel werden Widersprüche durch unterschiedliche studienrechtliche Bestimmungen ausgeräumt - für die Studierenden wird die jeweils günstigere Regelung gelten. "Damit sind die letzten rechtlichen Hürden für die PädagogInnenbildung Neu beseitigt", freut sich Kuntzl. (Schluss) mb/ah/mp

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