Wiener Landtag - SP-Spitzer: Verstoß gegen Tierhaltegesetz ist kein Kavaliersdelikt

Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes einstimmig vom Wiener Gemeinderat beschlossen

Wien (OTS/SPW-K) - "Ein Verstoß gegen das Wiener Tierhaltegesetzes ist kein Kavaliersdelikt. Der Gesetzgeber wird das mit einer Erhöhung der Strafen bei Verstoß dagegen auch deutlich machen. Künftig muss mein bei einem Verstoß dagegen - abhängig vom Delikt - mit bis zu 20.000 Euro Strafe rechnen", so SP-Gemeinderat Gerhard Spitzer anlässlich der Gesetzesänderungen zum bestehenden Tierhaltegesetz.

"Wichtig ist festzuhalten, dass beschlagnahmte Tiere selbstverständlich jetzt schon artgerecht untergebracht werden -diesbezüglich bedarf es keiner Änderung. Die Praxis hat aber gezeigt, dass beispielsweise das Verbot der Aufzucht gefährlicher Hunde auf die Aufzucht gefährlicher Tiere erweitert werden muss", so Spitzer. "Auch dem Tierhandel übers Internet bzw. über Börsen wird Einhalt geboten. TierhändlerInnen müssen künftig gefährliche Tiere einmelden sowie mittels Chip erfassen", so der SP-Gemeinderat. "Das bestehende Verbot der Haltung von gefährlichen Wildtieren wird per sofort um ein Verbot des Erwerbs, der Verwahrung und der Zucht erweitert." Die Gesetzesänderung wurde heute einstimmig vom Wiener Gemeinderat beschlossen.

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