Bures: Parlament ist Ort der Zukunftsgestaltung

Weihnachtbaum aus Osttirol schmückt Parlament

Wien (PK) - Seit heute erstrahlt wieder ein Weihnachtsbaum vor dem Parlament. Die elf Meter hohe Tanne kommt aus dem Osttiroler Defereggental und wurde von Bürgermeister und Nationalratsabgeordnetem Gerald Hauser feierlich übergeben. Er hoffe, damit etwas von der Stimmung und dem Wohlgefühl, die mit Weihnachten verbunden werden, ins Hohe Haus zu bringen, sagte Hauser in seiner Dankesrede.

Nationalratspräsidentin Doris Bures sagte, die Vorweihnachtszeit sei die Zeit für Rückschau und Besinnung, aber auch des Blicks in die Zukunft. Das Parlament sei ein Ort, in dem Fragen der Zukunftsgestaltung behandelt werden, die alle Menschen angehen. Man dürfe daher nie aus den Augen verlieren, worin seine Arbeit besteht, nämlich mehr Chancengleichheit, Fairness und Sicherheit für alle Menschen des Landes zu erreichen, sagte die Nationalratspräsidentin.

Bundesratspräsidentin Ana Blatnik bezeichnete die Bäume, die dem Parlament überreicht wurden, als Symbole für Wärme und Licht und als Zeichen der Hoffnung auf Frieden und Sicherheit. Sie hoffe, dass diese Eigenschaften auch das Miteinander in der Politik prägen.

Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer drückte den Wunsch aus, dass bei aller gelegentlichen Härte der politischen Auseinandersetzungen immer auch das Gemeinsame gesehen werde.

Der Weihnachtsbaum steht außerhalb des Hohen Hauses vor dem Rampenhaupteingang zwischen den Säulen. Geschmückt ist er mit Lichterketten. Er kommt jedes Jahr aus einer anderen Region Österreichs. Als Schmuck für die Säulenhalle wurde eine Zirbe aus dem Nationalpark Hohe Tauern, wo der größte geschlossene Zirbenwald der Ostalpen zu finden ist, aufgestellt.

Im Rahmen der Feier überbrachte die Diakonie Österreich einen Adventkranz und folgte damit einer langjährigen Tradition. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich überreichte den Kranz, der von SchülerInnen der Inklusiven Fachspezifische Schule für Individualisierte Teilausbildungen hergestellt wurde. Er erinnerte daran, dass der Adventkranz vor genau 175 Jahren in Hamburg als Zeichen der Hoffnung erfunden wurde. Im Vertrauen darauf, dass die VertreterInnen des Hohen Hauses selbst HoffnungsträgerInnen sein werden, überreiche er Nationalratspräsidentin Doris Bures 24 Ideen, wie man Menschen Zukunft ermöglichen und Hoffnung geben könne, sagte Chalupka.

Der Osttiroler Chor in Wien und eine Harfenistin sorgten für die musikalische Umrahmung. Der Kinderchor der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien rundete die Feier ab. (Schluss) hlf/sox

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