10 Jahre E-Card - 10 Jahre Entlastung für die Wirtschaft!

Papierflut durch Krankenscheine gestoppt - Wichtiger Impuls für Digitalisierung des Gesundheitssystems

Wien (OTS/PWK845) - "Ein Erfolg für das Gesundheitssystem - ein Erfolg für die Wirtschaft", so kommentiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich, das heute begangene Jubiläum zum Bestehen der E-Card. "Die Verhandlungen dazu waren seinerzeit langwierig, der Beginn der Systemumstellung war mühsam. Doch das Engagement der Wirtschaft für die Einführung hat sich gelohnt: Mehr als 40 Millionen Krankenscheine blieben den österreichischen Dienstgebern jährlich durch die E-Card erspart. Schon fast vergessen ist, dass noch vor 10 Jahren der Dienstgeber bei jedem Arztbesuch des Dienstnehmers einen Krankenschein in Papierform ausfüllen musste. Mit der E-Card konnte ein ganz bedeutender Entlastungsschritt in der Personalverrechnung erreicht werden", so Gleitsmann weiter, der unter anderem als Präsident des Verbandsvorstand des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger in die Entstehung des Projekts involviert war.

Mit dem seit den frühen 90er-Jahren vorbereiteten Projekt waren große Befürchtungen einhergegangen, die sich jedoch nicht bewahrheitet haben. Gleitsmann: "Diese Entwicklung sollte uns für die Diskussion rund um ELGA ein Beispiel sein. Die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen sollte nicht als Bedrohung dargestellt werden, sondern als Nutzen und Chance für Patienten und Anbieter. Es geht sowohl um Kostenreduktionen, als auch um mehr Effizienz in diesem Bereich, in dem wir derzeit pro Kopf ca. 4.000 Euro jährlich ausgeben".

"Wir sind stolz auf die Erfolgsgeschichte E-Card, dürfen uns aber nicht darauf ausruhen. Zentral ist z.B. die Einführung von E-Medikation im Zuge von ELGA. Immerhin wird auch diese Idee, nämlich einen Überblick über verordnete und in Apotheken abgegebene Arzneimittel der Patienten zu haben und damit gefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden, bereits seit sieben Jahren verfolgt", so Gleitsmann. (PM)

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