FPÖ-Haider: Rekordergebnisse im Sommertourismus teuer erkauft

Nächtigungen in der Nebensaison nur auf Grund vieler Sonderangebote und des unermüdlichen Einsatzes der heimischen Tourismusbetriebe gestiegen

Wien (OTS) - "Nachdem Tourismusminister Mitterlehner verkündete, dass die Sommersaison Rekordergebnisse für heimischen Tourismus brachte, warnt der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider vor allzu viel Euphorie. "Diese guten Ergebnisse sind nur dem unermüdlichen Einsatz der heimischen Tourismusbetriebe zu verdanken. Auch lockten viele Sonderangebote ausländische Gäste nach Österreich. Die wahren Probleme des heimischen Tourismus werden beschönigt. Dieses Rekordergebnis ist nicht der Politik des Tourismusministers zu verdanken", so Haider.

Wichtig sei unter anderem, dass das Budget für den Tourismus nicht gekürzt werde. Die Österreich-Werbung müsse, gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten, mit genügend Ressourcen finanzieller Art ausgestattet werden. Die Förder- und Haftungsmittel für den Tourismus dürften nicht gekürzt werden, damit weiterhin, gerade in Hinblick auf eine geänderte Kreditvergabepraxis, eine Refinanzierung möglich sei. Vor allem dürfen die Förder- und Haftungsmittel für die ÖHT, Österreichische Hotel- und Tourismusbank, nicht gekürzt werden, um günstige Refinanzierungen weiterhin möglich zu machen. "Angesichts der Tatsache, dass 2013 im Vergleich zum Vorjahr die Tourismus-Investitionen um 30 Prozent eingebrochen sind, ist dies ein Gebot der Stunde," pocht Haider auf einen Erhalt der Mittel für die ÖHT.

Der Tourismus-Branche seien in den letzten Jahren immer mehr Belastungen aufgebürdet worden, zählt Haider die gravierendsten auf:
Anmeldevorschriften, die Barbewegungsverordnung, Einführung der Ticketsteuer, die wirtschaftsfeindliche AMS-Manipulationsgebühr (Auflösungsabgabe), Abschaffung der Energiekostenrückvergütung und die diversen Lohnnebenkosten-Steigerungen. "Dazu kommt, dass die Abschreibungsdauer seit Jahren nicht angepasst wird und im Vorjahr eine Kürzung des Budgets für die ÖHT vorgenommen wurde. Dazu muss man auch noch die reale Kürzung des Budgets für die Österreich-Werbung durch die Nicht-Abgeltung der Inflation rechnen. Der Tourismus ist an der Grenze der Belastbarkeit angelangt", kritisiert Haider.

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