Aubauer an Bundeskanzler Faymann: Gebühren-Bremse umsetzen! Automatismus der Kostensteigerung bringt Ältere unter Druck!

Aktuelles Beispiel des Preisanstiegs für Autobahn-Vignetten als Spitze des Eisbergs und typisch für versteckte Preissteigerungen!

Wien (OTS) - 27\. Nov. 2014 - Zur aktuellen Diskussion rund um die Preiserhöhung der Autobahn-Vignetten um 2,1 Prozent hält Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, heute fest:

"Ganz automatisch steigen die Vignetten-Preise am 1.1.2015 um 2,1 Prozent, obwohl die allgemeine Teuerung zuletzt bei nur 1,6 Prozent lag! Dieser Automatismus der Kostensteigerungen bringt leider auch Seniorinnen und Senioren - insbesondere jene mit kleineren Pensionen ordentlich unter Druck, schränkt sie in diesem Fall häufig sogar in ihrer wichtigen Mobilität ein. Warum tritt niemand in der SPÖ gegen diesen Gebühren-Erhöhungs-Automatismus ein?! Dabei ist dieses Beispiel nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Auch Gebühren für Müllabfuhr, Kanal, Wasser, etc. werden vieler Orten ganz automatisch erhöht. Und diese Erhöhungen erfolgen sogar dann, wenn die betroffenen Unternehmen nach Abzug von Investitions-Rückstellungen und Steuern umfassende Gewinne erwirtschaften! Wir fordern die bundesweite Umsetzung der Gebührenbremse: Nach Investitions-Rückstellungen und Steuern verbleibende Gewinne sind automatisch und umgehend den Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahlern zurück zu überweisen! Ich fordere den Automatismen ablehnenden Bundeskanzler Werner Faymann im Namen der Seniorinnen und Senioren Österreichs auf: Beenden Sie diese Körberlgeld-Beschaffung!"

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