Generali forciert Berufsunfähigkeitsvorsorge

Seit 2014 verschärfter Zugang zu gesetzlicher Berufsunfähigkeitspension Neue Produktlösungen für Berufseinsteiger und Berufstätige

Wien (OTS) - Jedes Jahr beantragen rund 70.000 Personen vor Erreichen des regulären Pensionsantrittsalters eine Pension, weil sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Nur etwas mehr als ein Drittel erfüllt die sehr strengen - 2014 noch weiter verschärften - Voraussetzungen für eine staatliche Pension. Die durchschnittliche Pension wegen geminderter Erwerbsfähigkeit betrug im Jahr 2013 knapp über 1.000 Euro brutto und reicht teilweise für Anspruchsberechtigte kaum aus. Eine private Berufsunfähigkeit schützt vor dem Risiko der Existenzgefährdung nach einem Verdienstausfall und wird auch vom Verein für Konsumenteninformation empfohlen.

Generali CEO Peter Thirring: "Die Berufsunfähigkeitsversicherung war und ist in Österreich ein Stiefkind im persönlichen Vorsorgemanagement. Nur einer von 20 Österreichern hat für den Fall, dass ihm seine Arbeitskraft als Existenzgrundlage wegfällt, vorgesorgt. Viel zu viele schließen noch immer die Augen vor dem Risiko bzw. wissen gar nicht über die Absicherungsmöglichkeiten Bescheid." Dem fehlenden Problembewusstsein will die Generali Versicherung mit Aufklärung und intensiver Beratung entgegen treten.

"Wir haben unsere KundenbetreuerInnen bestmöglich geschult und bieten unseren Maklerpartnern eine umfassende Unterstützung an", erläutert dazu Peter Thirring. "Unsere Aufgabe ist es, dem Kunden zu verdeutlichen, wie wertvoll seine Arbeitskraft ist. Eine Gegenüberstellung der Fixkosten mit der durchschnittlichen gesetzlichen Pension wegen geminderter Erwerbsfähigkeit macht die Versorgungslücke deutlich", so Thirring.

URSACHEN FÜR BERUFSUNFÄHIGKEIT VERÄNDERN SICH
Wen kann Berufsunfähigkeit treffen? - Dazu gibt es viele Irrtümer. Mehrheitlich wird die Berufsunfähigkeit durch Krankheiten verursacht, die nicht berufsspezifisch sind und die sich in den letzten Jahren sehr verändert haben. Waren vor 10 Jahren noch vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und orthopädische Erkrankungen ausschlaggebend, sind es in letzter Zeit vor allem psychische Krankheiten (32%), die ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf bedingen. Unfälle spielen für die Berufsunfähigkeit hingegen eine sehr untergeordnete Rolle (1%).

GENERALI MIT NEUEN VORSORGELÖSUNGEN
Mit der Abschaffung der befristeten Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension für ab dem 1. Jänner 1964 Geborene seit Jahresbeginn 2014, hat sich die Notwendigkeit zur Risikovorsorge weiter verschärft. Das hat die Generali zum Anlass genommen, ihre Vorsorgelösungen für dieses Existenz gefährdende Risiko neu auszurichten. Zusätzlich zur Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung wird ab sofort auch eine "selbstständige" Berufsunfähigkeitsvorsorge in zwei Varianten - für Berufstätige sowie für Studenten, Lehrlinge und Berufseinsteiger -angeboten.

Die Start-Berufsunfähigkeitsversicherung ermöglicht für Berufsstarter im Alter von 15 bis 30 Jahren eine günstige Absicherung der ersten 5 Jahre. Sollte der Kunde in diesem Zeitraum dauerhaft berufsunfähig werden, erhält er die Leistung dennoch bis zum vereinbarten maximalen Alter (z.B. 65 Jahre). Tritt keine Berufsunfähigkeit ein, kann er zum Vertragsablauf, unter Berücksichtigung des dann aktuellen Berufes, ohne neuerliche Gesundheitsprüfung einen Folgevertrag abschließen. Thirring: "Diese Vorsorgelösung wurde speziell für junge Menschen mit einer geringen Anzahl an Versicherungsmonaten bzw. -jahren entwickelt, die sonst keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung bei geminderter Arbeitsfähigkeit haben." Je jünger man sich für die Vorsorge entscheidet, umso geringer ist der finanzielle Aufwand.

Die Berufsunfähigkeitsvorsorge für Berufstätige wird in der Regel bis zum 65. Lebensjahr abgeschlossen und ersetzt im Versicherungsfall den Verdienstausfall. Der Kunde erhält bereits ab einem Berufsunfähigkeitsgrad von 50% die volle Leistung für die Dauer der Berufsunfähigkeit. Es wird im Gegensatz zur Sozialversicherung auf keine andere zumutbare Tätigkeit verwiesen. Der Kunde entscheidet selbst, ob er einen anderen Beruf ausüben möchte, oder nicht.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann individuell auf die Lebenssituation abgestimmt werden, beispielsweise über eine gewisse Zeitspanne oder mittels Leistungsaufstockung nach einer Familiengründung. Sie gilt weltweit im Beruf und in der Freizeit und enthält keine Meldepflicht im Falle eines Berufswechsels. Bis zu 75% des Netto- und 60% des Bruttoeinkommens können als Leistung vereinbart werden. Eine abweichende Vertrags- und Leistungsdauer ist möglich. So kann zum Beispiel der Versicherungsschutz bei finanziellen Engpässen bei entsprechender Prämienreduzierung vorübergehend auf eine Mindest-Pension reduziert werden.

Insbesondere Personen zwischen 20 und 40 Jahren sind von den finanziellen Einbußen im Falle einer Berufsunfähigkeit besonders betroffen. Häufig steht die Absicherung der Familie sowie die Kreditabsicherung im Vordergrund. Aber auch für Personen mit höherem Einkommen sind die zu Zeiten der vollen Erwerbstätigkeit eingegangenen finanziellen Verpflichtungen ohne einer privaten Risikovorsorge schwer zu erfüllen.

Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter; Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt.

DIE GENERALI GROUP
Die Generali Versicherung ist mit einem Marktanteil von über 13 Prozent die drittgrößte österreichische Versicherungsgesellschaft und Marktführer in der Kfz- und in der Schaden-Versicherung. 1,7 Millionen Kunden vertrauen auf die Finanzstärke, das dichte Vertriebsnetz sowie die hohe Kunden- und Serviceorientierung des Allspartenversicherers.

Die Generali Versicherung ist ein Unternehmen der Generali Group -eine der führenden globalen Versicherungsgruppen mit einem Prämienaufkommen von 66 Milliarden Euro im Jahr 2013. Mit 77.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit und 65 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung.

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