Kopfschütteln bei heimischen Tankstellen-Unternehmen

Verärgerung über jüngste Aussagen von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Bieler.

Eisenstadt (OTS) - Im Burgenland gibt es 150 Tankstellen, die eine wichtige Funktion haben: Sie versorgen Autofahrer, Pendler und den Wirtschaftsverkehr mit Treibstoff und garantieren so die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes.
Sehr verwundert zeigt sich die Branche nun über eine Presseaussendung von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Helmut Bieler, in der in "gute Tankstellen" und "Abzockertankstellen" klassifiziert wird. "Fast 70 Prozent der burgenländischen Tankstellenbetriebe sind Eigentümerbetriebe, gehören also nicht einem Ölmulti. Wir leben den Wettbewerb 365 Tage im Jahr und schaffen regionale Arbeitsplätze im Burgenland. Dass wir uns dafür noch beschimpfen lassen müssen, enttäuscht mich sehr", zeigt sich Tanja Stöckl, die Obfrau der Fachgruppe Tankstellen in der Wirtschaftskammer, entsetzt.

Der Trend bei burgenländischen Tankstellen gehe immer mehr zur Multifunktionalität. So werde der Tankstellenunternehmer immer mehr zum Nahversorger für Gemeinde und Region, erklärt Stöckl: "Vom Lebensmittelshop, Gastrobereich bis zum Bankgeschäft ist alles in der Tankstelle untergebracht. Die burgenländischen Tankstellen sind fast rund um die Uhr für ihre Kunden da - von 4 Uhr morgens, wenn die ersten Pendler tanken, bis spät in die Nacht. Wir sind Dienstleister, Nahversorger und Kommunikationszentrum für die Bevölkerung."

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