Integrationspreis Sport 2014 von Integrationsminister Kurz und Sportminister Klug verliehen

15.000 Euro für 12 innovative Sportprojekte aus ganz Österreich

Wien (OTS) - Am 26. November 2014 wurde der Integrationspreis Sport 2014 des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) von Integrationsminister Sebastian Kurz und Sportminister Gerald Klug verliehen. Prämiert wurden 12 innovative und nachhaltige Sportprojekte, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich fördern. Der Integrationspreis Sport wird vom ÖIF in Kooperation mit Sportministerium, Integrationsministerium, der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, dem Österreichischen Städtebund sowie dem Sponsor Coca-Cola vergeben. Im Vorfeld der Preisverleihung fand eine Expert/innen-Tagung zum Thema Integration und Sport für Vertreter/innen von Sportvereinen statt.

Fairplay und ehrenamtliches Engagement wichtig für Identifikation

Rund 70 verschiedene Integrationsprojekte von Vereinen und Organisationen aus allen Bundesländern wurden 2014 für den Integrationspreis Sport eingereicht. Integrationsminister Sebastian Kurz erklärte im Rahmen der Preisverleihung: "Sport und ehrenamtliches Engagement leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich zu Hause fühlen. Fairplay, gemeinsames Engagement und Teamgeist sind Werte, die uns alle verbinden, egal woher wir kommen."

Sportminister Gerald Klug: "Integration heißt für mich, dass Menschen unabhängig ihrer Herkunft positive Beziehungen zueinander aufbauen, in Anerkennung ihrer Unterschiede. Es soll ihnen möglich sein, als vollwertige Mitglieder an der Gesellschaft teilzuhaben und Verantwortung zu übernehmen. Der organisierte Sport kann hier, und das zeigen nicht zuletzt die heute auszuzeichnenden Projekte, einen wichtigen Beitrag leisten."

Hauptpreise an Integrationsprojekte für muslimische Frauen und Jugendliche

Die zwei Hauptpreise des Integrationspreises Sport 2014 gingen an ein Gesundheitsförderungsprojekt für muslimische Frauen sowie an ein Jugendprojekt für Burschen aus Tschetschenien und Somalia. Die beiden Hauptpreise sind mit jeweils 3.000 und 2.000 Euro dotiert.

1. Platz: Gesundheitsförderprojekt "Integration - Migration"

Das Gesundheitsförderprojekt unterstützt muslimische Frauen in Wien dabei, Barrieren bei der Wahrnehmung von Sport- und Gesundheitsangeboten abzubauen, spezifische Angebote kennenzulernen und damit ihre gesellschaftliche Integration zu fördern. Bisher nahmen 400 Frauen, insbesondere aus der türkischen Community, am Projekt teil. In einer projektbegleitenden wissenschaftlichen Studie werden hemmende und begünstigende Faktoren für die sportliche Integration von Frauen mit muslimischen Hintergrund erhoben und evaluiert.

2. Platz: Jugendprojekt "Freerunning Touristguide Vienna"

Freerunning ist eine junge Sportart, die akrobatische Bewegungen, Turnen und waghalsige Sprünge im öffentlichen Raum beinhaltet. Das ausgezeichnete Freerunning-Jugendprojekt "Freerunning Touristguide Vienna" zielt darauf ab, junge Burschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie Tschetschenien und Somalia für Sport zu begeistern, ihre soziale Integration unter Gleichaltrigen zu fördern und ihnen zugleich neue Orte im öffentlichen Raum Wiens näher zu bringen. Im Rahmen des Projekts beschäftigen sich die Jugendlichen auch kreativ und erstellen selbstständig Videos ihrer Trainingseinheiten.

Weitere 10 Sport-Integrationsprojekte erhielten Anerkennungspreise in der Höhe von jeweils 1.000 Euro. Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF, betont: "Die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte zeigt das große Engagement von Vereinen im Integrationsbereich und verdeutlicht, dass gerade im Sport die Begegnung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gut funktioniert."

Über den Integrationspreis Sport

Der Integrationspreis Sport wurde in diesem Jahr bereits zum siebten Mal verliehen. Er steht seit 2011 unter der Schirmherrschaft von Integrationsminister Sebastian Kurz und wird in Kooperation mit Sportministerium, Integrationsministerium, der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, dem Österreichischen Städtebund sowie dem Sponsor Coca-Cola vergeben. Bereits zum zweiten Mal fand im Vorfeld der Preisverleihung eine Fachtagung zum Thema Integration und Sport statt.

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Österreichischer Integrationsfonds
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