Christian Ragger: Koalitionschaos darf Bevölkerung nicht gefährden

Verantwortliche müssen zur Verantwortung gezogen werden - Katastrophales Krisenmanagement

Kla (OTS) - "Der gestern bekannt gewordene Umweltskandal im Görtschitztal, bei dem eine Verseuchung durch den krebserregenden Stoff Hexachlorbenzol (HCB) festgestellt wurde, ist eine akute Bedrohung für die Gesundheit der Kärntner Bevölkerung", reagiert der Kärntner FPÖ-Chef LR Mag. Christian Ragger. Das Krisenmanagement der rot-grün-schwarzen Koalition habe hier auf voller Linie versagt. In diesem Zusammenhang würden sich aber noch weitere brennende Fragen stellen.

Wie aus gut informierter Quelle bekannt wurde, ist die Verbrennung von Industrieabfällen der Donau Chemie durch das Zementwerk W&P durch die damalige Umweltreferentin vor etwa drei Jahren genehmigt worden. Hier dürfte es in weiterer Folge zu schlampigen Untersuchungen sowie fehlenden Kontrollen gekommen sein. "Dies ist offenbar ein Vertuschungsskandal der Extraklasse, wie kann es sein, dass hier jahrelang mangelhaft bis gar nicht kontrolliert wurde", zeigt sich Ragger verärgert.

Als mehr als besorgniserregend sei auch die Tatsache, dass der jetzige Umweltreferent LR Rolf Holub erst im September von den bereits im April bekannt gewordenen verseuchten Stichproben des REWE-Konzerns erfuhr. "Dem damaligen Agrarreferenten LR Dr. Wolfgang Waldner müssen diese Untersuchungsergebnisse vorgelegen sein", gibt Ragger zu bedenken. In weiterer Folge könnte dies auch bedeuten, dass sich verseuchte Lebensmittel zumindest seit April in den Regalen der Kärntner Supermärkte befunden haben.

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