Fußfessel statt Gefängnis. Chance oder Gefahr für die Gesellschaft

Die Fußfessel ist in den letzten Jahren immer öfter von der Justiz eingesetzt. Ist sie eine Chance zur Resozialisierung oder viel mehr eine Gefahr für das Umfeld.

Wien (OTS) - Die Fußfessel wird seit einigen Jahren von den Justizbehörden eingesetzt. Dabei können sich Häftlinge entweder in einem Bestimmten Umkreis zu einer oder mehreren Fixstationen aufhalten, oder werden gar mit GPS überwacht.
Eigentlich haben die Nutznießer einer solchen Sonderbehandlung strenge Auflagen einzuhalten. Einige prominente Beispiele haben in den letzten Monaten aber gezeigt, dass diese Auflagen oft nicht eingehalten werden.

Feste werden gefeiert oder gar neue Straftaten begangen

Der Zweck der neumodischen Maßnahme sollte sein, die Resozialisierung des verurteilten Straftäters zu erleichtern, und ihn z.B. wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz Verband Österreich: "Wenn man die Rückfallquote bedenkt, so gibt man den Tätern sehr viel früher wieder die Möglichkeit zum Nachteil der Bevölkerung straffällig zu werden. Den Schaden hat die Gesellschaft erneut zu tragen. Natürlich ist es aber auch eine Chance für einen Straftäter seinen Wiedereinstieg zu erleichtern, und nicht nach er Entlassung vor dem Nichts zu stehen."

Wichtig wäre daher eine lückenlose Kontrolle solcher Strafvollzugerleichterungen, damit das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung erfüllt wird.

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Lukas Bichl, Präsident
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