Kopf: Österreich wird Albaniens Weg nach Europa eng begleiten

Zweiter Nationalratspräsident trifft Staatsspitzen des Balkanstaats

Wien/Tirana (PK) - Unter der Leitung des Zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf besuchen derzeit österreichische Unternehmen auf einer von der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich organisierten Wirtschaftsmission Albanien und den Kosovo. Im Rahmen des dreitägigen Besuchs kam es heute in Tirana zu einem Treffen des Zweiten Nationalratspräsidenten mit dem albanischen Staatspräsidenten Bujar Nishani, Premierminister Edi Rama und Albaniens Parlamentspräsidenten Ilir Meta. Schwerpunkte dabei bildeten Fragen der weiteren Integration Albaniens in Europa sowie Fragen der wirtschaftlichen Kooperation.

Kopf plädierte für einen Ausbau der interparlamentarischen Kontakte, welche ein wichtiger Beitrag für die Festigung der guten zwischenstaatlichen Beziehungen Österreichs mit Albanien seien.

Kopf beglückwünschte in seinem Gespräch mit Premier Edi Rama Albanien zu seinem EU-Kandidatenstatus und versicherte, dass Österreich Albaniens Weg nach Europa weiterhin eng begleiten werde. Der Westbalkan werde auf der Agenda Österreichs und der Europäischen Union ganz oben bleiben, die europäische Perspektive sei für Länder wie Albanien die einzig sinnvolle, so Kopf. Premierminister Rama wiederum plädierte an die mitgereisten österreichischen Unternehmensvertreter, mehr in Albanien zu investieren. Das Land sei auf einem guten Wege, man wolle bereits 2015 ausgeglichen budgetieren, Albaniens Wirtschaftswachstum werde kommendes Jahr bei drei Prozent und 2016 bei vier Prozent liegen. Insbesondere die Tourismusbranche sei ein Zukunftsfaktor und für ausländische Investoren höchst interessant, so Rama.

Albaniens Staatspräsident Bujar Nishani würdigte die Rolle Österreichs als Unterstützer des albanischen Weges nach Europa und versicherte, dass sein Land viel unternehme, um europäische Standards zu erreichen. Dass Österreich die Unabhängigkeit des Kosovo zügig anerkannte, wertete der Staatspräsident als wesentlichen Beitrag zur Stabilität der Region. "Österreich als neutrales Land im Herzen Europas werde auch in Zukunft seine Rolle als Brückenbauer wahrnehmen", unterstrich Kopf. Den Beziehungen sowie dem Dialog der einzelnen nationalen Parlamente untereinander komme hierbei eine wichtige demokratiepolitische Aufgabe zu, so Kopf.

Am Nachmittag wird der Zweite Nationalratspräsident das SOS-Kinderdorf in der Nähe der Hauptstadt Tirana besuchen und dem Leiter des Kinderdorfes einen Scheck aus dem Erlös einer von der Österreichischen Botschaft organisierten Benefiz-Ballettaufführung der Nationaloper von Tirana überreichen. (Schluss) red

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