Jungwirth/Brunner: Steirerinnen und Steirern ist es wichtig, dass ihre Kinder gesund aufwachsen können

Grüne zu Feinstaub-Mahnbrief: Bevölkerung ist schon viel weiter, als ihr von Buchmann & Co. zugetraut wird

Wien (OTS) - "Mit der EU ist nicht zu spaßen - Brüssel macht ernst", reagiert die Grüne Landtagsklubobfrau Sabine Jungwirth auf das nun bekannt gewordene, tatsächliche neue Mahnschreiben der EU aus Brüssel in Bezug auf die mangelnden Feinstaubmaßnahmen in der Steiermark:
"Unsere Landesregierung muss endlich erkennen, dass es hier um die Gesundheit der Menschen geht - und das jeder Feinstaubüberschreitungstag einer zu viel ist." Jungwirth ist überzeugt: "Die Bevölkerung ist schon viel weiter, als ihr von Buchmann, Kurzmann & Co. zugetraut wird: Einmal in der Woche auf das Auto zu verzichten und dafür bessere Luft zu bekommen - dafür gibt es wachsende Zustimmung!" Und: "Auch die Gefahr durch NOx ist längst in den Köpfen der Menschen angekommen - den Steirerinnen und Steirern ist es wichtig, dass ihre Kinder gesund aufwachsen können!" Apropos Gesundheit: "Vielleicht kann sich ja einmal Gesundheitslandesrat Drexler gegen seinen engstirnigen Regierungs- und Parteikollegen Buchmann durchsetzen, wenn ihm die Gesundheit der SteirerInnen wichtig ist", so Jungwirth.

Auch die Grüne Umweltsprecherin im Parlament, NAbg. Christiane Brunner, findet klare Worte: "Die Kommission hat sich das falsche Spiel des steirischen Landesrats Kurzmann nicht gefallen lassen!" Mit Stand heute weist die Messstelle Graz/Petersgasse 27 Überschreitungstage (über 50 g/m3 als Tagesmittelwert) aus - das sind zwei mehr als gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft zulässig sind. "Ich finde es sehr befremdlich, wenn der zuständige Landesrat stolz darauf ist, wenn ein österreichisches Gesetz nicht eingehalten wird, das noch dazu zum Schutz der Bevölkerung beschlossen wurde", nimmt Brunner auf die letzten Aussagen Kurzmanns Bezug: "Darüber hinaus würde ich gerne erfahren, warum der Herr Landesrat am Anfang der Feinstaub-Saison weiß, dass die zulässigen Feinstaubbelastungstage nicht doch noch überschritten werden. Denn alle ExpertInnen sind sich einig, dass wir bis jetzt durch den milden Winter ein sehr günstiges Feinstaubjahr erlebt haben. Letztes Jahr hatten wir 45 und im Jahr davor 49 Überschreitungstage. Wir brauchen langfristige Maßnahmen, um zum Schutz der Bevölkerung die Feinstaubbelastung auf ein erträgliches Niveau zu senken. Nur auf gutes Wetter zu hoffen anstatt politische Maßnahmen zu setzen ist auf jeden Fall verantwortungslos", so die Grüne Umweltsprecherin.

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