VP-Leeb ad Volkstheater: Sonderförderung dient nicht der Sanierung

Wien (OTS) - Die Medien wurden offenbar über die geplante Sonderförderung des Volkstheaters von Seiten der Kulturabteilung der Stadt Wien nicht richtig informiert. Diese Sonderförderung wird lediglich für den anfallenden Zusatzaufwand im Rahmen des Direktorenwechsels gewährt. Eine ähnliche Zusatzförderung wurde erst heute im Wiener Gemeinderat auch für das Schauspielhaus und das Koproduktionshaus "brut" anlässlich des dort stattfindenden Direktionswechsel beschlossen.

"Es ist bezeichnend, dass man von Seiten der Verantwortlichen der Stadt Wien versucht, irgendwelche Zusatzsubventionen als Soforthilfe für das völlig desolate Volkstheater darzustellen. Tatsache ist jedoch, dass trotz der dramatischen Stellungnahme der Baudirektion, die schon vor mehr als einem Jahr eine dringende Sanierung des Hauses empfohlen hat, der zuständige Stadtrat noch immer untätig ist", so ÖVP Wien Kultursprecherin GR Isabella Leeb.

Dass beim Volkstheater jederzeit ein Entzug der Betriebsgenehmigung erfolgen kann, ist auch keine Erfindung der ÖVP Wien. Das ergibt sich aus dem selben Schreiben der Stadtbaudirektion, die darauf hinweist, dass die notwendigen Sanierungsmaßnahmen keine kleinräumigen Sanierungen sind, sondern das gesamte Bauwerk betreffen.

"Bei größeren baulichen Veränderungen gelten dann aber auch die aktuellen Vorschriften beim Brandschutz, die dann aber nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprächen. Die Konsequenz wäre ja dann wohl der sofortige Entzug der Betriebsgenehmigung", so Leeb abschließend.

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