Freund/Kadenbach: EU-Parlament drängt Mitgliedstaaten zu konstruktiver Rolle bei UN-Klimakonferenz

SPÖ-Europaabgeordnete fordern ehrgeiziges und verbindliches Abkommen nach Auslaufen von Kyoto

Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz nächste Woche in der peruanischen Hauptstadt Lima wurde heute im Plenum des EU-Parlaments in Straßburg eine Resolution angenommen, die die EU-Mitgliedstaaten dazu auffordert, in Lima eine konstruktive Rolle einzunehmen. "In Lima wird die große Welt-Klimakonferenz in Paris 2015 vorbereitet, deren Ergebnis ein globales und verbindliches Übereinkommen für Klimaschutzmaßnahmen sein muss", betont SPÖ-EU-Abgeordneter Eugen Freund. "Die Welt braucht dringend ein ambitioniertes und nachhaltiges Abkommen", forderte auch SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach im Vorfeld der heutigen Abstimmung. ****

"Die Regierungen sind gefordert, Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen zu tragen und unter anderem durch Emissionssenkungen auf die drängenden Herausforderungen zu reagieren", betont Kadenbach, Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments. "Das primäre Ziel ist die Begrenzung der Erderwärmung auf weniger als 2 Grad C. Wenn uns das nicht gelingt, haben wir bald Probleme einer ganz anderen Qualität", macht die Abgeordnete klar.

Eugen Freund verweist auf die Zusage der Mitgliedstaaten, gemeinsam bis 2020 jährlich Mittel in der Höhe von 100 Milliarden US-Dollar für den Klimaschutz zu Verfügung zu stellen. "Für die Verhandlungen in Lima und Paris muss eines ganz klar sein: Die Vereinbarkeit einer wettbewerbsfähigen Industrie mit dem Ausbau grüner Wirtschaftszweige im Sinne einer nachhaltigen Energie- und Klimapolitik. Wir wissen schon lange, dass hier enorme Arbeitsmarktressourcen vorhanden sind -nicht nur innerhalb der EU, sondern weltweit. In diese Richtung muss der Weg begangen werden", so Freund, Mitglied im Industrie- und Energieausschuss im EU-Parlament. (Schluss) bj/mp

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