RfW-Krenn: Barometer bestätigt trübes Wirtschaftsklima!

Regierung muss endlich aufwachen und arbeiten!

Wien (OTS/RfW) - Der aktuelle WKÖ-Wirtschaftsbarometer zeigt die tiefgreifenden Probleme und Versäumnisse der heimischen Wirtschaftspolitik deutlich auf. Zum sechsten Mal in Folge sind die Erwartungen österreichischer Unternehmer negativ und liegen auf dem niedrigsten Wert seit 2009. Zudem erwarten in den nächsten zwölf Monaten vier von zehn Betrieben eine weitere Verschlechterung des Wirtschaftsklimas und den Rückgang der Beschäftigung. Positiv wird nur der Exportumsatz gesehen, wobei die Investitionszurückhaltung diese Einschätzung wieder eintrübt.
Zweidrittel der befragten Unternehmer sehen vor allem in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und in den Arbeitskosten die größten Risikofaktoren bzw. Probleme. Kopfzerbrechen bereitet rund der Hälfte der Wirtschaftstreibenden die schwache Inlandsnachfrage und etwa ein Drittel sehen im Bereich Fachkräftemangel sowie Energie-und Rohstoffpreise deutliche Defizite.

"Alle durch den Wirtschaftsbarometer aufgezeigten Schwierigkeiten treffen unsere kleineren Betriebe bzw. Familienunternehmen am härtesten! Die Probleme sind aber seit langem bekannt. Es ist äußerst ärgerlich, dass die rot-schwarze Bundesregierung hier nicht in die Gänge kommt und ihre Reformtätigkeit - gemessen am Wirtschaftsbarometer - deutlich im negativen Bereich liegt! Die Steuer- und Abgabenquote steigt, Bürokratie wächst und die anderen Rahmenbedingungen verschlechtern sich zusehends", so der verstimmte RfW-Bundesobmann und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn.

"Wir brauchen endlich eine Bundesregierung, die die Anliegen der Unternehmerschaft ernst nimmt und nicht im "Parteiensumpf" untergeht! Unsere Betriebe schaffen mit ihren Mitarbeitern tagtäglich Arbeitsplätze, Wohlstand und soziale Sicherheit. Es muss Schluss sein, mit der unerträglichen Steuerabzocke, mit den Bürokratiefallen und dem parteipolitischen Klassenkampf sowie Klienteldenken!", so Krenn abschließend.

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