"Eco" am 27. November: Stronachs Erbe - 13.500 Arbeitsplätze in Österreich, Zittern um Wintergäste und Unternehmen Atomruine

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das in HD produzierte ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag, dem 27. November 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Stronachs Erbe: 13.500 Arbeitsplätze in Österreich

"Eco" zeigt, wie es um die Arbeitsplätze steht, die auf Frank Stronach, ehemals Franz Strohsack, zurückgehen. Der gelernte Werkzeugmacher hat vor fast 60 Jahren in einer Garage in Kanada begonnen, Autoteile zu produzieren. Durch eine sehenswerte Aufbauleistung hat Stronach daraus den Magna-Konzern, einen der größten Autozulieferer weltweit, gemacht. Mehr als 125.000 Menschen arbeiten in knapp 30 Ländern für Magna. Auch in Österreich hat Stronach groß investiert, vor allem in seiner Heimatregion Graz. Laut Firmenauskunft arbeiten rund 13.500 Menschen bei Magna in Österreich. Ein Blick auf Standorte und Arbeitsplätze, auf die aktuellen Eigentumsverhältnisse und die Zukunftsaussichten.

Zittern um Wintergäste: Für Russen wird Ersatz gesucht

Der Hoffnungsmarkt der vergangenen Jahre wird für die heimische Tourismuswirtschaft diesen Winter zusammenbrechen: Die Russen lassen aus und Gebiete, die sich auf die spendierfreudige Klientel spezialisiert haben, zittern um ihre Umsätze. Einen Einbruch der Gästezahlen befürchten Touristiker insgesamt aber nicht. Immer noch rangieren deutsche Gäste an erster Stelle. Dann folgen die einheimischen Urlauber und die Holländer. Auch mehr Briten, deren Wirtschaft sich viel besser von der Finanzkrise erholt hat als die in Kontinentaleuropa, gönnen sich wieder einen Skiurlaub in den heimischen Bergen. Gastronomen und Skipistenbetreiber sind optimistisch. Im Vorjahr haben die Wintergäste zwölf Milliarden Euro in Österreich ausgegeben.

Unternehmen Atomruine: Zwentendorf macht Millionenumsatz

Niemand hätte es vor 35 Jahren gedacht: Das Kernkraftwerk Zwentendorf in Niederösterreich ging nach einer Volksabstimmung nicht in Betrieb - Fehlinvestition 500 Millionen Euro. Eine sinnvolle Nachnutzung scheiterte. Erst mit der Übernahme des Standorts durch die EVN vor neun Jahren ging es bergauf. Die Photovoltaik-Anlage war nur der Anfang. Der gespenstische Betonbunker mit funktionsfähiger Kraftwerkstechnik wird heute für Führungen, als Museum, für Musikveranstaltungen und sogar als Filmkulisse vermarktet. Und seit der Katastrophe von Fukushima lernen hier Japaner den Rückbau von Atomkraftwerken - im stillgelegten AKW, der weltweit ersten Adresse für ein Training unter nicht radioaktiven Bedingungen. Jahresumsatz:
eine Million Euro.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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