ORF präsentierte "Universum/Universum History"-Herbst-/Winter-Highlights 2014 im Belvedere

Wien (OTS) - "Universum" und "Universum History" warten in den nächsten Wochen mit einer Reihe eindrucksvoller Dokus made in Austria auf: Außergewöhnliche Naturfilmimpressionen aus dem Engadin, Südafrika oder Venedig stehen dabei ebenso auf dem Programm wie neue Blickwinkel auf das Leben historischer Persönlichkeiten wie Maximilian von Mexiko oder Prinz Eugen, in dessen ehemaliger Sommerresidenz, dem Schloss Belvedere, gestern, Dienstag, 25. November 2014, die "Universum/Universum History"-Herbst-/Winter-Highlights 2014 präsentiert wurden.

In Anwesenheit von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, des Kaufmännischen Direktors Mag. Richard Grasl, Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner und ORF-TV-Hauptabteilungsleiter für Bildung und Zeitgeschehen Gerhard Klein begrüßte Belvedere-Direktorin Dr. Agnes Husslein-Arco die zahlreich erschienenen Premierengäste und betonte, dass sie seit ihrem Amtsantritt um Anerkennung für Prinz Eugen kämpfe. Sie sei "daher dankbar, dass dieser Film über den 'Bill Gates des Barocks' zustande kam. Ohne ihn würde Europa heute anders aussehen, ich freue mich, dass die Leute endlich wissen, was wir Prinz Eugen zu verdanken haben", so Husslein.

Der Einladung zur TV-Premiere von fünf "spektakulären Produktionen über europäische Natur, afrikanische Tierwelt und historische Persönlichkeiten auf neuestem technologischen Niveau" - so "Universum"-Chef Andrew Solomon - folgten u. a. Georg Habsburg, der frühere Direktor des Naturhistorischen Museums, Prof. Bernd Lötsch, sowie zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen der "Universum"- bzw. "Universum History"-Koproduktionspartner, -Produzenten und Filmer -unter ihnen RTR-Geschäftsführer Dr. Alfred Grinschgl, Cinestyria-Generalsekretär Enrico Jakob und die Teams der vorgestellten Dokumentationen: "Engadin"-Koregisseurin Judith Doppler für Kurt Mayer Film, die Rilk-Film-"Lionsrock"-Macher Thomas Rilk und Andreas Laschober, Heinrich Mayer-Moroni, Franz Leopold Schmelzer sowie Rudolf, Nils und Niki Klingohr für die Interspot-Produktion über Maximilian von Mexikos Traum vom Herrschen, für das in Ultra-HD-Qualität produzierte "Venedig-Universum" die epo-film-Produzenten Dieter und Jakob Pochlatko und Regisseur Klaus T. Steindl und für das "Universum History" über "Prinz Eugen und das Osmanische Reich" pre-tv-Geschäftsführer Nikolaus Wisiak und Regisseur Heinz Leger.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz dankte Direktorin Husslein, "in diesem historischen Ambiente einen Überblick über die breit gefächerte 'Universum'-Programmvielfalt präsentieren zu dürfen" - u. a. einen Film über Prinz Eugen, einen "'Hidden Champion', dessen Bedeutung heute nicht mehr so präsent ist, wie es ihm gebührt". Als "Hidden Champion" kann auch die ORF-Marke "Universum" bezeichnet werden, die, so Wrabetz, "in Österreich einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und vom österreichischen Publikum sehr geschätzt wird, aber auch - und das ist nicht so bekannt - international zur Topliga zählt. 'Universum' ist und soll eine der stärksten Marken des ORF bleiben. Es macht uns stolz, mit der Elite der österreichischen Produzenten qualitativ herausragende Dokumentationen zu produzieren, die nicht nur national Ansehen genießen, sondern sich auch international behaupten."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Mit den qualitätsvollen Eigenproduktionen in 'Universum' und 'Universum History' verbindet der ORF Wissenschaftliches und Wissenswertes mit hochemotionalen Bildern und Geschichten. Es ist uns ein Anliegen, auch mit Dokumentationen nahe an unserem Publikum zu sein, Relevanz zu Themen herzustellen und so nachhaltiges Wissen zu vermitteln. Diese Aufgabe übernehmen wir gerne. Es freut uns sehr, dass diese Dokumentationen -wie auch gestern die 'Universum'-Folge 'Das Land am Dachstein' mit Hermann Maier mit bis zu 721.000 Zuseherinnen und Zusehern und 24 Prozent Marktanteil zeigt - sich einer großen Beliebtheit erfreuen. Wir werden hier auch weiterhin spannende Projekte für unser Publikum entwickeln."

"Mit dem Venedig-'Universum' im High-Quality-TV-Format 4K setzt der ORF einmal mehr neue Maßstäbe", betonte Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF: "Diese Technologie ermöglicht die brillanteste Bildqualität, die derzeit technisch machbar ist. Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Dokumentation zu den Pionieren im Bereich der Ultra-HD-Produktion auf dem Tier- und Naturfilmsektor zählen. Das ermöglicht uns, den langjährigen Erfolgskurs von 'Universum' als Garant für qualitativ hochwertige Naturdokus gemeinsam mit unseren Partnern eindrucksvoll fortzusetzen und den Weg zu neuen Märkten zu erschließen."

Einen erfreulichen "Universum"- bzw. "Universum History"-Befund konstatierte auch ORF-TV-Hauptabteilungsleiter für Bildung und Zeitgeschehen Gerhard Klein: "Das Feedback internationaler Experten und Partner ist besonders erfreulich, die Akzeptanz der Zuseherinnen und Zuseher ist gestiegen, die Finanzkennzahlen stimmen, der Verkaufskatalog hat an Gewicht zugelegt und wir entwickeln ausreichend Zukunftsprojekte für den internationalen Markt. Das ist nur in Teamarbeit erreichbar, mein Dank gilt dem engagierten 'Universum' und 'Universum History'-Team sowie unseren nationalen und internationalen Partnern und Förderern."

Zum Inhalt der vorgestellten "Universum"- und "Universum History"-Programmhighlights:

"Universum: Engadin - Wildnis der Schweiz": Dienstag, 2. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 2

Vor hundert Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst - ohne Eingriff des Menschen - gestalten sollte. Das Engadin, der "Garten des Inn", beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Diese Region sollte beispielgebend sein für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Nationalparks im alpinen Raum. Kurt Mayer und Judith Doppler haben sich für die HD-Dokumentation "Engadin - Wildnis der Schweiz" 100 Jahre nach Gründung des Nationalparks ein Jahr lang dieser faszinierenden Region gewidmet. Der Film entstand als Koproduktion von ORF, ARTE, NDR und Kurt Mayer Film, gefördert von Fernsehfonds Austria.

"Universum: Lionsrock - Die Heimkehr des Königs": Dienstag, 9. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 2

Es ist ein weltweit einzigartiges Refugium auf dem südafrikanischen Hochplateau - nur wenige Autostunden von Johannesburg entfernt: Rund 130 Löwen, die meisten von ihnen in europäischen Zoos und Zirkussen geboren, sind hierher in die afrikanische Savanne zurückgebracht worden und leben in ihren Familienverbänden rund um die markante Bergformation Lionsrock - dem "Felsen der Löwen". Die Zahl der hierher gebrachten Löwen steigt ständig - es ist ein internationales Projekt in bisher noch nie da gewesener Dimension; die ersten Großkatzen, die seit 2008 in diesem Areal leben, sind die Löwen aus dem früheren Safaripark in Gänserndorf. Die in HD produzierte "Universum"-Dokumentation von Thomas Rilk und Andreas Laschober -eine Koproduktion von ORF, ORF-Enterprise und Rilk Film, gefördert vom Land Niederösterreich - begleitet die ungewöhnliche Herbergssuche eines Löwenrudels in Gefangenschaft von Amsterdam ins Land ihrer Ahnen.

"Universum History: Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen":
Freitag, 12. Dezember, 22.45 Uhr, ORF 2

Von Kindheit an verfolgte Erzherzog Maximilian einen einzigen Wunsch:
Er wollte aus dem Schatten seines älteren Bruders, des Habsburger-Kaisers Franz Joseph I., hervortreten. Vor genau 150 Jahren scheint dieser Wunsch wahr zu werden - Maximilian wird Kaiser von Mexiko. Doch rasch wird aus dem Traum ein Alptraum. Franz Leopold Schmelzers in HD-Dokumentation präsentiert die bewegte Lebensgeschichte von Erzherzog Maximilian, einer der widersprüchlichsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Als "Maximilian von Mexiko" erlangte der junge Kaiser traurige Berühmtheit. Denn sein Traum vom eigenen Reich endete in einem Fiasko: Am 19. Juni 1867, nur etwa drei Jahre nachdem Maximilian mit seiner jungen Gemahlin in Richtung Mexiko aufgebrochen war, endet seine Vorstellung vom glorreichen Kaiser vor einem Erschießungskommando am Glockenhügel in Santiago de Querétaro in Zentralmexiko. Eine Koproduktion von ORF, Interspot Film, Ilona Grundmann Film, ZDF/ARTE, TV UNAM, VRT Belgien und BMBF, gefördert von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, Media Programme of the European Union, Friuli Venezia Giulia Film Commission.

"Universum: Wildes Venedig": Dienstag, 16. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 2

Venedig ist ein Mythos, die prächtigste Kulisse der Welt. Doch die Stadt führt ein Doppelleben, hier die quirlige Lagunenstadt, da die faszinierende Welt der vielen zum Teil unbewohnten Inseln und Sandbänke. Mensch und Natur schufen einen gemeinsamen Lebensraum, den sie sich seit Jahrtausenden teilen: die Lagune von Venedig. Hinter der malerischen Fassade aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert ein bis heute kaum erforschter Kosmos, bevölkert von einer außergewöhnlichen Menagerie von Lebewesen - allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Venedigs Tiere leben mitten in der Stadt, tauchen unter ihr hinweg oder blicken von hoch aus der Luft auf sie herab.
Klaus Steindls in 4K - extrem hochauflösender Ultra-HD-Qualität -gedrehte Doku öffnet das Tor in eine neue Bildwelt. Der Film - eine Koproduktion von ORF, epo-film, ARTE, NDR, ORF-Enterprise und BMBF -erforscht das weitgehend unbekannte Venedig der Tiere, begleitet die Falken und Zugvögel der Stadt und entdeckt das Tierleben auf den Laguneninseln abseits des Touristentrubels.

"Universum History: Prinz Eugen und das Osmanische Reich - Mehr als nur Feinde": Sonntag, 28. Dezember, 22.00 Uhr, ORF 2

Prinz Eugen ist der bekannteste Feldherr zur Zeit der Habsburger -und schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Biografie ist die Geschichte eines Aufstiegs: Innerhalb weniger Jahrzehnte schafft er es vom wohlstandsverwahrlosten Edelmann zum sagenumwobenen Heerführer. Mit der HD-Produktion "Prinz Eugen und das Osmanische Reich - Mehr als nur Feinde" nähert sich "Universum History" einem österreichischen Mythos an. Regisseur Heinz Leger erzählt dokumentarisch sowie in hochkarätig besetzten Spielszenen die Geschichte von Prinz Eugen und der osmanischen Sultansmutter Gülnus. Neben Cornelius Obonya als Ludwig XIV. sind Simon Morzé als junger und Stefan Puntigam als erwachsener Prinz Eugen sowie in weiteren Rollen Maya Henselek, Mercedes Echerer, Lucia Siposová, Simon Hatzl und Max Mayer zu sehen. Der Film entstand als Koproduktion von ORF, ARTE, BMBF, Autentic und pre-tv mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien und VAM, gefördert vom Land Niederösterreich.

Nähere Infos zu den einzelnen Produktionen sind unter presse.ORF.at verfügbar. Die angeführten Dokumentationen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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