Wr. Gemeinderat: SP-Mörk/Teiber: Wien nimmt soziale Verantwortung wahr

JA zu einer raschen Lohnsteuersenkung & JA zu einer Anhebung der Negativsteuer

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk in der Aktuellen Stunde im heutigen Wiener Gemeinderat zum Thema Beschäftigungslose und Armutsgefährdete: "Wir lassen uns Wien nicht schlecht reden. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise sind in der Armutsbekämpfung positive Effekte zu erkennen. Das durchschnittliche Nettoeinkommen der WienerInnen 2013 ist gegenüber dem des Vorjahres um 461 Euro gestiegen, besonders profitiert davon haben die niedrigen Einkommen. Bei den Ärmsten 10% der WienerInnen ist eine Steigerung um 670 Euro/Jahr eingetreten." Diese Tendenz steht ganz im Gegensatz zu den österreichweiten Zahlen. Das durchschnittliche Nettoeinkommen pro Jahr ist in Österreich im Schnitt um 57 Euro gesunken.

Mörk zeigte sich darüber erfreut, dass die Zahl der armuts- und ausgrenzungsgefährdeten Personen österreich- und wienweit verringert werden konnte: "Die Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung war eine richtige und wichtige politische Entscheidung - vor allem auch in Hinblick auf die Armutsbekämpfung." Besonders positiv wirken sich auch Beschäftigungsprogramme wie "ArbeitsRaum" und "Step 2 Job" sowie das niederschwellige Angebot der Wiener Energieunterstützung auf die Armutsbekämpfung aus.

Für die Gemeinderätin sind vor allem die Kinder und Jugendlichen ein Anliegen: "Ich möchte betonen, dass Wien den höchsten Mindeststandard für Kinder hat - mit monatlich 219,78 Euro. Davon profitieren in Wien 42.000 minderjährige Kinder. Für die Gruppe der jungen Erwachsenen wurde gerade die Wiener Jugendunterstützung erarbeitet."

Wien ist stetig bemüht, den Zugang zu arbeits- und bildungspolitischen Angeboten weiter zu verbessern. "Die Stadt nimmt ihre soziale Verantwortung wahr. Das war immer so und wird immer so sein", schloss die Gemeinderätin.

Lohnsteuersenkung und Negativsteuer zur Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit

SP-Gemeinderätin Barbara Teiber in der Aktuellen Stunde: "Keine Frage, die steigende Arbeitslosigkeit in Wien macht betroffen. Die Wiener Stadtregierung handelt, wo sie kann. Durch Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung oder zum Beispiel durch Investitionen in den Öffentlichen Verkehr. Das gestern beschlossene Budget 2015 ist ein eindrucksvoller Beweis dafür", verdeutlichte Teiber die aktive Politik der SPÖ Wien.

Und weiter: "Da Menschen ohne Ausbildung am meisten von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist auch die Förderung von Weiter-und Höherqualifizierung durch den waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) eine wichtige Maßnahme. Die Arbeitslosigkeit in Wien steigt trotz aller Bemühungen der Wiener Stadtregierung an. Das können und wollen wir auch nicht verschweigen. Ein Erstarken des Wirtschaftswachstums ist dringend nötig. Nur so kann Arbeitslosigkeit nachhaltig gesenkt werden. Und darum brauchen wir auch eine Lohnsteuersenkung für alle ArbeitnehmerInnen. Ich appelliere an alle Fraktionen in diesem Raum, sich für eine rasche und spürbare Lohnsteuersenkung einzusetzen", forderte die Politikerin.

Teiber in Richtung ÖVP: "Und das bedeutet auch eine Anhebung der Negativsteuer - ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Armut. JA zu einer raschen Lohnsteuersenkung und JA zu einer Anhebung der Negativsteuer", so Barbara Teiber abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Tel.: (01) 4000-81 925
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004