• 26.11.2014, 10:58:47
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VP-Holdhaus: Sima - die Stadträtin ohne Kompetenzen und Meinung

Neustifter Friedhof und Hörndlwald - Verbauung ohne Einbindung des Umweltressorts

Utl.: Neustifter Friedhof und Hörndlwald - Verbauung ohne Einbindung
des Umweltressorts =

Wien (OTS) - In der heutigen Fragestunde des Wiener Gemeinderates hat
sich leider einmal mehr gezeigt, dass das Umweltressort immer mehr
zum Gebühreneintreibressort der Wiener Stadtregierung verkümmert.
"Die Frau Umweltstadträtin hat anscheinend weder zur Verbauung des
Umweltfriedhofs Neustift noch zu der des Hörndlwaldes eine Meinung -
sie sei schlicht nicht zuständig und kann und will sich ganz
offensichtlich nicht mit dem Thema auseinandersetzen", bedauert die
Umweltsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Holdhaus.

Holdhaus sieht sich nach der unzureichend bis gar nicht beantworteten
Anfrage, wie sich die SP-Umweltstadträtin bei den Plänen zur
Verbauung von Neustifter Friedhof und Hörndlwald einzubringen
gedenke, einmal mehr in ihrer Forderung bestätigt, dass Umwelt ein
ressortübergreifendes Thema sei und somit auch ressortübergreifende
Kompetenzen erfordere. "Um welches Thema es auch immer geht, solange
nicht Gebühren eingehoben werden, ist die Umweltstadträtin
offensichtlich nicht zuständig und kann und will somit nicht handeln.
Da scheint es nicht nur an Kompetenz, sondern leider auch an
Engagement zu mangeln. Das Umweltressort hat bei Rot-Grün anscheinend
keine Mitsprache bei der Verbauung der Umwelt", kritisiert Holdhaus.

Bei allem Verständnis, dass Wien mehr Wohnraum brauche, könne es
nicht sein, dass sogar die Verbauung von explizit ausgewiesenen
Umweltschutzzonen bzw. einer Biosphärenpark-Zone am Umweltressort
vorbei entschieden werde. "Laut UNESCO sollen in Biosphärenparks
"gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Konzepte zum Schutz und zur
nachhaltigen Entwicklung der Region erarbeitet und umgesetzt werden".
Bei beiden Projekten - sowohl bei dem Neustifter Friedhof als auch
dem Hörndlwald - fehlt aber genau diese Einbindung der Bevölkerung
völlig, ebenso wie die Berücksichtigung des Schutzes der vorhandenen
Tier- und Pflanzenwelt, der in solchen Zonen vorrangig sein sollte.
Doch die Umweltstadträtin scheint nicht bereit zu sein, sich für
letzteres einzusetzen", bedauert Holdhaus abschließend.

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