bOJA-Fachtagung im Zeichen der Partizipation

170 JugendarbeiterInnen diskutierten zu Konsum und Beteiligung

Wien (OTS) - Die 8. Bundesweite Fachtagung der Offenen Jugendarbeit in Österreich ging heuer vom 23.- bis 25. November im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten erfolgreich über die Bühne. Über 170 JugendarbeiterInnen beschäftigten sich heuer mit dem Tagungsthema:
"Offene Jugendarbeit zwischen Konsum und Beteiligung". Partizipation und Teilhabe sind nicht nur Schlagwörter, sondern zentrale Handlungsprinzipien in der Offenen Jugendarbeit.

Als FachreferentInnen brachten heuer Prof.in Natalia Wächter von der Universität Graz und Prof. Werner Thole (Universität Kassel) Blickwinkel auf die Jugend und ihre Beteiligungsmöglichkeiten ein. Während Wächter anhand konkreter Beispiele die Partizipation von Jugendlichen an gesellschaftspolitischen Veränderungsprozessen -national und international - diskutierte, rief Thole die Offene Kinder- und Jugendarbeit dazu auf, ihre Angebote hinsichtlich deren Teilnahme- und Teilhabemöglichkeiten zu reflektieren.

Bundesministerin Karmasin betont wertvolle Zusammenarbeit mit bOJA

"Offene Jugendarbeit entwickelt Ideen und Antworten zu wesentlichen gesellschafts- und sozialpolitischen Problemstellungen", meinte Bundesministerin Dr.in Sophie Karmasin am Dienstagvormittag und drückte damit ihre Anerkennung für die wichtige gesellschaftliche Bedeutung der Offenen Jugendarbeit aus.
Zum Thema Partizipation erörterte sie die zahlreichen Projekte des Bundesministeriums für Familien und Jugend und betonte die wertvolle Zusammenarbeit mit bOJA.

Denke weiter!

Ganz dem Tagungsthema entsprechend, wurden JugendarbeiterInnen heuer erstmals eingeladen ihre Anliegen sowie ihre Expertise im Rahmen eines Open Space einzubringen und miteinander zu diskutieren. "Die Vielfalt der Themen reichte von Partizipation und Gender über digitale Medien bis hin zur Selbstverortung der JugendarbeiterInnen im Kontext der Konsumgesellschaft. Wir freuen uns über die rege Teilnahme und die vielen guten Projektideen", so Mag.a Daniela Kern-Stoiber, bOJA-Geschäftsführerin.

Eingeleitet wurde der Open Space durch das Impuls-Referat "Denke weiter!", der Professorin und Buchautorin Renée Schroeder. Vor dem Hintergrund der extremen Erwartungshaltung an junge Menschen, betonte sie die Notwendigkeit "die Stärken junger Menschen zu stärken" und sie bei ihren Entscheidungsprozessen zu unterstützen.

Über bOJA

bOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) arbeitet mit seinen PartnerInnen im Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit (soziale Einrichtungen und Träger, EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung, MultiplikatorInnen, etc.) zusammen. bOJA hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Qualitätsentwicklung in der Offenen Jugendarbeit voranzutreiben und die Offene Jugendarbeit zu stärken. bOJA wird gefördert vom Bundesministerium für Familien und Jugend. www.boja.at

Rückfragen & Kontakt:

Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Mag.a Stephanie Deimel, Projektmitarbeiterin
c/o Lilienbrunngasse 18/47, 1020 Wien, Österreich
Mail: stephanie.deimel@boja.at , Tel: 0660-5768237

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