Metallgewerbe: Löhne steigen ab Jänner 2015 um 2 Prozent

Gewerkschaft PRO-GE erreicht KV-Abschluss in der zweiten Runde. Einführung des Monatslohnes für ArbeiterInnen vereinbart

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft PRO-GE erreichte bei den Kollektivvertragsverhandlungen für ArbeiterInnen und Lehrlinge des Metallgewerbes am 25. November nach rund sieben Stunden einen Abschluss. Mindestlöhne, IST-Löhne und Lehrlingsentschädigungen steigen um 2 Prozent. Zulagen, Aufwandsentschädigungen werden um 1,7 Prozent erhöht. Zudem wurde die Einführung des Monatslohnes für ArbeiterInnen vereinbart. Bisher wurden im Metallgewerbe Stundenlöhne ausbezahlt. Geltungstermin ist der 1. Jänner 2015.++++
"Es war eine schwierige Lohnrunde. Ab Jänner werden die Beschäftigten die erreichte Reallohnerhöhung auch im Geldbörsel spüren und mit der Einführung des generellen Monatslohnes für ArbeiterInnen ist ein sozialpartnerschaftlicher Meilenstein gelungen", sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE.
Der Geltungsbereich des Kollektivvertrags umfasst viele verschiedene Berufsgruppen: Unter anderem Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Gruppe der Installateure. Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe umfasst rund 40.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 200.000 Beschäftigten aus elf Arbeitgeberverbänden.

Rückfragen & Kontakt:

PRO-GE
Mathias Beer
Tel.: 01 53 444 69035
Mobil: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at
http://www.proge.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001