FPÖ-Kitzmüller: Slowenischer Parlamentspräsident sieht kommunistische Nachkriegsmassaker als "Folge des natürlichen Rechts"

Milan Brglez verhöhnt die Opfer der Tito Barbarei

Wien (OTS) - Die freiheitliche Vertriebenensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller kritisiert eine Entgleisung des slowenischen Parlamentspräsidenten Milan Brglez scharf: "Wie man heutzutage noch die Schrecken des Kommunismus derartig verharmlosen kann, ist mir unverständlich. Die kommunistischen Massaker während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf slowenischem Gebiet als 'natürliches Recht'
(http://www.mladina.si/160583/dr-milan-brglez/ ) zu bezeichnen, ist
eine Verhöhnung der Opfer dieser Kriegsverbrechen!" Brglez hatte mit diesem Euphemismus Verbrechen wie Massenerschießungen, das Einmauern von Personen bei lebendigem Leibe oder diverse Foltermethoden Jugoslawiens offensichtlich verharmlosen wollen.

"Tatsächlich hat es sich dabei aber um Gewaltexzesse gehandelt, deren Täter heute allesamt vor einem Kriegsverbrechertribunal landen würden. Diese Taten sind durch nichts zu rechtfertigen, sondern einfach unmenschlich! Ich erwarte mir daher von Brglez eine Klarstellung bzw. eine Entschuldigung bei den Hinterbliebenen", so Kitzmüller.

"Herrn Dr. Brglez wäre gut beraten sein Geschichtsbild zu überdenken und sich bei den Opfervereinigungen in Slowenien zu entschuldigen. Weiters hat ein derart konfuses Geschichtsbild, bei aller Meinungsfreiheit, nichts mehr in der Politik eines demokratischen Landes des 21. Jahrhunderts zu suchen. Auch sei hier die Europäische Gemeinschaft gefordert den Ungeist des Kommunismus eine klare Absage zu erteilen", so Kitzmüller.

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