FP-Schütz: Beibehaltung von Dreierbesatzungen im Rettungstransportwagen dringend erforderlich

Reduzierung bedeutet nicht nur Gefahr für die Patienten sondern behindert Sanitäter massiv bei der Arbeit

Wien (OTS/fpd) - In der letzten Dienstrechtsnovelle wurde neben dem neuen Rettungsschema auch die schrittweise Reduktion der Mannschaft, die im Rettungswagen mitfährt, von drei auf zwei Mann beschlossen. Dies stellt nicht nur ein Risiko für sämtliche Patienten dar sondern behindert auch die Sanitäter massiv bei ihrer Arbeit, warnt die FPÖ-Gemeinderätin Angela Schütz im Zuge der heutigen Budgetdebatte.

Derzeit gibt es bei der Wiener Berufsrettung eine Dienstanweisung, welche für eine Zwei-Mann-Besatzung ein Problem darstellen könnte. Sanitäter dürfen nämlich nicht alleine bei einem Patienten oder in dessen Wohnung bleiben. Auf der anderen Seite sind sie aber voll für den Patienten verantwortlich, informiert Schütz. Wenn etwas vergessen oder der Einsatzcode nicht korrekt angegeben wurde, stellt sich die Frage, wer die Gerätschaften aus dem Auto holen soll. Im Problemfall müsste ein zweiter Wagen zum Einsatzort bestellt werden und das kann natürlich dauern.

Noch ist Wien in Sachen Reanimation im Spitzenfeld, so Schütz, die weiter meint, dass es mit zwei Sanitätern, bei welchen kein weiterer Sanitäter das Telefon bedienen, Geräte holen oder andere Tätigkeiten durchführen kann, zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung und -betreuung kommen kann.
Um dies zu verhindern, bringt die FPÖ einen Antrag ein, welcher sich für die Beibehaltung von Dreierbesatzungen in den Rettungstransportwägen ausspricht. (Schluss)paw

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