Wr. Budget 2015: SP-Niedermühlbichler/Stürzenbecher: Wien ist bei Sozialem Wohnbau Vorreiter

Verpflichtende Leerstandserhebung gefordert

Wien (OTS/SPW/K) - SP-Gemeinderat und Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler lobte den innovativen Budgetvoranschlag, der den Herausforderungen einer wachsenden Stadt gerecht wird: "Wien baut und investiert und achtet auch darauf, dass leistbarer Wohnraum geschaffen wird! Jedes Jahr werden 2.000 SMART-Wohnungen in der Stadt errichtet. Leider lassen die Privaten in dem Bereich seit Jahren aus".

Zur aktuellen Debatte rund um die Leerstandsabgabe sagte der SP-Gemeinderat: "Wichtig für uns ist eine verpflichtende Leerstandserhebung. Um die tatsächliche Anzahl zu erfassen, müssen die privaten HausbesitzerInnen diesen einmelden."

Niedermühlbichler weiter: "Wir haben die Bauordnung in Wien novelliert und einige Vorschriften herausgenommen, um Bauen günstiger zu machen. Was wir also in Wien tun können, machen wir. Wo wir auf den Bund angewiesen sind, sind wir dahinter - nur sind wir dort in einer Koalition mit der ÖVP, die leider nicht sehr mieterfreundlich agiert."

Sozialer Wohnbau: Vom Pflänzchen zum stattlichen Baum

Am Anfang seines wohnpolitischen Debattenbeitrages im Wiener Gemeinderat nahm der SP-Gemeinderat und Wohnbausprecher Kurt Stürzenbecher Bezug auf einen redaktionellen Beitrag der "Frankfurter Allgemeine" (FAZ): "Dieses liberale Weltblatt vergleicht den Sozialen Wohnbau in Deutschland mit dem Sozialen Wohnbau in Wien. Das deutsche Schicksal wird in allen deutschen Städten beklagt. In Wien ist alles anders. Die Mieten sind in den letzten Jahren zwar auch gestiegen, aber nicht so schnell und hoch wie in deutschen Metropolen - und auch nur für diejenigen, die in privaten Mietwohnungen leben, also die Minderheit. Die WienerInnen haben begriffen, dass der soziale Wohnbau ein empfindliches Plänzchen ist, das man über Jahrzehnte hinweg gehegt und gepflegt hat und weiter pflegen muss. Nur so kann ein Baum daraus werden. Das Wiener Modell ist international hoch angesehen. Auf die Einschätzung der FAZ können wir wirklich sehr stolz sein."

"Aber: Gutes kann immer noch besser werden und dafür arbeiten wir in Wien. Dieses Pflänzchen "Sozialer Wohnbau" ist zu einem stattlichen Baum geworden. Und daran arbeiten viele Leute mit. Nur dadurch können wir dieses Niveau halten und auch weiter ausbauen. Der Soziale Wohnbau ist wie ein großes Rad im Uhrwerk der Wohnpolitik, wir versuchen den Gemeindebau als Juwel dieser Stadt zu erhalten", erklärte der Wohnbausprecher der SPÖ Wien. Und weiter: "Wir wollen nicht Sand ins Getriebe streuen. Denn wenn jemand viel verdient, soll er mehr Steuer aber nicht höhere Miete zahlen", nahm Stürzenbecher Bezug auf die leistbaren Mieten im sozialen Wohnbau.

"Wir sind stolz darauf, dass Wien eine der lebenswertesten Städte weltweit ist. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem erfreulichen Ergebnis leistet die Wiener Wohnbaupolitik", so Kurt Stürzenbecher abschließend.

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