Wiener Budget 2015 - SP-Valentin/Czernohorszky: Stadtökologie ist in vernünftiger Balance

ÖVP wie immer hinten nach - FPÖ will unter Vorwand des Artenschutzes Bauvorhaben verhindern

Wien (OTS/SPW-K) - "Im neuen Stadtentwicklungsplan haben wir darauf geachtet, dass die Stadt noch grüner werden soll. Wir wollen darauf achten, dass nicht auf Kosten der Umwelt, sondern unter Rücksichtnahme der Umwelt gebaut wird - keine Selbstverständlichkeit für viele Städte in Zeiten der Krise", so Gemeinderat und SP-Umweltsprecher Erich Valentin.

"Dass das Umweltressort mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervorragende Arbeit leistet beweist der enorme Zuzug nach Wien. Über 25.000 Menschen entscheiden sich jährlich nach Wien zu ziehen - in eine Stadt die Chancen bietet und darüber hinaus ästhetisch und schön ist. 97 Prozent aller Wienerinnen und Wiener können es sich nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Das ist ein tolles Kompliment und Zeugnis, ausgestellt von der Bevölkerung, denn in eine hässliche Stadt zieht ja niemand", so Valentin.

"Insgesamt drei Rechungsabschluss- und Budget-Voranschlags-Debatten im Wiener Gemeinderat überstand mittlerweile die Ziesel im 21. Bezirk. Mittlerweile sieht jede und jeder ein, dass Ihnen nicht das Wohl der kleinen Tiere, sondern die Ablehnung gegenüber dem Bauprojekt selbst im Vordergrund steht. Seien Sie sicher, uns ist Natur- und Artenschutz sehr wichtig - ebenso wichtig ist allerdings der Bau neuer leistbarer Wohnungen für Wienerinnen und Wiener", so der SP-Gemeinderat in Richtung FPÖ. Zum Lachen ist aus Sicht Valentins die Forderung der ÖVP nach einer qualitativen Erfassung von Hundebissen. "Was genau meint Frau Holdhaus damit - wie tief sich die Zähne des Pitbulls in die Knochen bohren - wie viel Blut geflossen ist? Ich darf Sie aufklären: Es wurde eine Liste mit Hunderassen, die als besonders gefährlich eingestuft wurden, erstellt. Selbst bei diesen Hunden auf der Liste gibt es einen Rückgang der Hundebisse um über 60 Prozent. Bei allen anderen Hunden, die nicht auf der Liste angeführt sind wurden die Hundebisse ebenfalls um 50 Prozent reduziert. Sollten Sie diese - bereits bestehende Liste - meinen, so können wir mit großem Erfolg vermelden, dass Ihre Forderung längst erfüllt wurde", schließt Valentin.

"Smart-City" bedeutet ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit

"Umweltpolitik muss weltverändernd gestaltet sein und über den Tellerrand blicken. Tut sie das nicht, so ist es nur Verwaltung", stellte SP-Gemeinderat Jürgen Czernohosrszky in der heutigen Budgetdebatte klar. Ein wesentlicher Teil nachhaltiger Umweltpolitik stellt für Czernohorszky das "Smart-City"-Konzept dar. "Das bedeutet, den Verkehr für alle Teilnehmer sinnvoll zu organisieren und Städte im Sinne einer ökologischen, ökonomischen und sozialen und nachhaltigen Nutzung zu konzipieren. Smart-City bedeutet weiterzudenken um großen Probleme, wie dem Klimawandel, entgegenwirken zu können", sagte Czernohorszky.

Das Problem des Klimawandels kristallisiere sich in den Städten der Welt: "2008 lebten 50 Prozent aller Menschen in Städten - Tendenz steigend. Deshalb ist es besonders wichtig, in den großen Ballungsräumen anzusetzen und unter dem Begriff der Nachhaltigkeit zu agieren. Dazu sind heute Investitionen notwendig, damit unsere Kinder morgen nicht dafür bezahlen müssen."

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