Sima: Wien wächst und bleibt auch künftig Umweltmusterstadt

15 Millionen m2 neue Grün- und Erholungsflächen für künftige Generationen

Wien (OTS) - "Wien ist und bleibt auch künftig Umweltmusterstadt", betont Umweltstadträtin Ulli Sima anlässlich der heutigen Budgetdebatte im Gemeinderat. Für das wachsende Wien wurden die Weichen auch im Bereich des Umweltschutzes längst in die richtige Richtung gestellt. Eine wachsende Stadt braucht natürlich neben einer funktionierenden Infrastruktur in der Wasserver-und Entsorgung und der Müllentsorgung auch entsprechende neue Grün- und Erholungsräume. "Die Stadt Wien schafft daher in den kommenden Jahren rund 15 Millionen m2 neues Grün und stellt damit sicher, dass auch künftige Generationen ausreichend Grünräume zur Verfügung haben werden", so Sima.

Norbert Scheed Wald und viele neue Parkanlagen

Zentrales Projekt in diesem Zusammenhang ist der Norbert-Scheed-Wald in der Donaustadt, mit dessen Aufpflanzung heuer begonnen wurde und im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Insgesamt werden rund 1.000 ha als neues Erholungsgebiet für die Wienerinnen und Wiener geschaffen - mit Wald- und Wiesenflächen, mit landwirtschaftlichen Flächen, Windschutzgürtel, Rad- und Wanderwegen sowie Spielflächen.

Daneben werden in der Millionenstadt auch künftig zahlreiche neue Parkanlagen errichte. So entsteht am Hauptbahnhof der 7 ha große Helmut-Zilk-Park, er wird das neu entstandene Wohngebiet enorm aufwerten. In Ottakring wird 2015 entlang der Wattgasse ein Grünzug geschaffen, die Oberfläche der neuen Wohnsammelgarage neu gestaltet und der Familienplatz umgebaut. In der Seestadt Aspern werden mit dem Seepark, dem Yella-Hertzka-Park und dem Hannah-Arendt-Park insgesamt 8 ha neue Parkanlagen geschaffen.

Aktives Regenwassermanagement und energieautarke ebsWien Hauptkläranlage

Auch in die technische Infrastruktur wird im nächsten Jahr weiter investiert. Wien setzt auch künftig auf eine starke kommunale Daseinsvorsorge. So realisiert Wien Kanal in Simmering ein 30 Mio-Euro großes Kanal-Entlastungsprogramm im Rahmen eines aktiven Regenwassermanagements. Es handelt sich um ein Speicherbecken unter dem Sportplatz in der Haidestraße mit einem Fassungsvermögen für 34 Mio. Liter Regenwasser, mit dem der Kanal bei Starkregenereignissen entlastet wird. Diese nehmen aufgrund des globalen Klimawandels auch in Österreich und somit auch in Wien spürbar zu. Selbstverständlich setzt die Stadt Wien neben Kanal-Entlastungsmaßnahmen auch aktive Klimaschutzmaßnahmen um. Einen Beitrag dazu leistet u. a. die EbsWien Hauptkläranlage, sie investiert 200 Mio. Euro in das Zukunftsprojekt EOS (EnergieOptimierung Schlammbehandlung) und wird damit im Jahr 2020 energieautark. Das Projekt spart jährlich rund 40.000 Tonnen CO2, das entspricht 6.700 Erdumrundungen mit einem PKW. In den Donauhochwasserschutz investiert Wien im Jahr 2015 rund 7 Mio. Euro.

Rohrnetzsanierungsoffensive für quellfrisches Wasser aus den Bergen

Wiener Wasser investiert auch 2015 weiter in die Rohrnetzsanierung und Erhaltungsmaßnahmen im Umfang von rund 50 Mio. Euro. Es wird u.a. die Offensive am Gürtel fortgesetzt, weiter in der Koppstrasse und auch in der Meidlinger Hauptstrasse. In die Sanierung des 870 m langen Aquädukts Baden fließen im Jahr 2015 rund 2 Mio. Euro. 15 Mio. Euro fließen jährlich in die nachhaltige Bewirtschaftung der Quellschutzwälder. Die vielen Investitionen in das Wassernetz garantieren, dass auch künftig alle Wienerinnen und Wiener mit glasklarem Wasser aus den Bergen versorgt werden.

Aktiver Tierschutz: Das TierQuarTier öffnet 2015 seine Pforten

Neben aktivem Umweltschutz setzt die Stadt Wien auch auf modernen Tierschutz. Somit eröffnet sie im Frühjahr 2015 das neue TierQuarTier in der Donaustadt und stellt damit die Tierversorgung auf völlig neue Beine. Betreut können bis zu 150 Hunde, 300 Katzen und hunderte Kleintiere werden. Sie sollen rasch wieder an TierliebhaberInnen weitervermittelt werden. Mit dem TierQuarTier erfolgt zudem eine perfekte Kombination von Umwelt- und Tierschutz. Denn die Heizung und das Warmwasser werden via Nahwärmeleitung von der benachbarten Deponie Rautenweg gespeist. Man nützt dafür Deponiegas von der Deponie, auf der seit Jahren nur noch Asche und Schlacke aus den modernen Müllverbrennungsanlagen der Stadt Wien gelagert werden.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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