Zahlen Steuerzahler und Konsumenten die gefälschten Jubelpostings der Parteien?

Durch Marketingunternehmen wurden in der Vergangenheit Jubelpostings auf Bestellung geschrieben. Die Rechnung zahlen Konsumenten und Steuerzahler.

Wien (OTS) - Gefälschte Jubelpostings auf Parteien und Unternehmen haben in der Vergangenheit die Runde gemacht. Verschiedenste Unternehmen haben das Service von Marketingfirmen in Anspruch genommen. Tatsächlich muss die Rechnung dafür am Ende jemand bezahlen. Zum Schluss müssen diese Kosten natürlich den Endverbrauchern im Rahmen der Preisfindung einkalkuliert werden.

Handelt es sich hierbei um unlauteren Wettbewerb oder gar eine strafbare Handlung?

Ob tatsächlich eine strafbare Handlung nach den Strafgesetz vorliegt müssen Gerichte klären. Auch über den möglicher Weise unlauteren Wettbewerb wird das Handelsgericht entscheiden, falls hier ein Unternehmer gegen den Anderen vorgehen wird.

Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz verband Österreich:
"Unmoralisch ist das fälschen von Profilen und Statements auf alle Fälle, wird doch die öffentliche Meinung verfälscht und die Demokratie mit Füßen getreten. Und für diese Fehlinformationen muss letztendlich auch noch der bezahlen, für den die Information eigentlich zur Meinungsfindung bestimmt ist; der Konsument!"

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des Konsumentenschutz Verbandes Österreich
Lukas Bichl, Präsident
lukas.bichl@konsumentenschutz.email
www.meinkonsumentenschutz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KON0002