Mitterlehner: Neues Förderprogramm sichert Wachstum und Arbeitsplätze im Burgenland

Nationales Additionalitätsprogramm zum EU-Strukturfondsprogramm für das Burgenland beschlossen - Bis 2020 sind 100 Millionen Euro abrufbar

Wien (OTS/BMWFW) - Die Bundesregierung hat am Dienstag im Ministerrat das nationale Additionalitätsprogramm zu den EU-Strukturfondsprogrammen für das Burgenland beschlossen. Im Zeitraum 2014 bis 2020 sind dafür aus Bundesmitteln zusätzliche 100 Millionen Euro abrufbar, wenn von Seiten des Burgenlandes entsprechende Projekte eingereicht werden. "Damit ermöglichen wir substanzielle Investitionen in Wachstum, Beschäftigung und Infrastruktur", sagt Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der den Ministerratsvortrag zum Regionalförderprogramm gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann eingebracht hat.

Anlass für die Maßnahme ist, dass die EU das frühere Ziel-1-Gebiet Burgenland in der neuen Förderperiode als "Übergangsregion" einstuft, was im Vergleich zu den anderen Bundesländern zu überproportionalen Kürzungen von EU-Mitteln führt. Das nationale Programm reagiert auf diese Sondersituation und unterstützt damit den weiteren Aufholprozess. "Darüber hinaus trägt es auch zum Ausgleich regionaler Unterschiede bei, weil das Burgenland an EU-förderpolitisch begünstigte Regionen in der Slowakei, Ungarn und Slowenien grenzt", erläutert Mitterlehner.

Priorität haben jene Projekte, die von den EU-Programmen "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" (IWB/EFRE) sowie "Beschäftigung Österreich 2014-2020" (ESF OP) kofinanziert werden - wo also EU-Mittel abgeholt werden können. Ergänzend dazu wird das nationale Additionalitätsprogramm für das Burgenland von vier Ressorts der Bundesregierung getragen. Der Beitrag des Wirtschaftsministeriums besteht dabei insbesondere aus Förderungen für Investitionen und Finanzierungen, für Forschung, Technologie und Innovation sowie für die Internationalisierung der burgenländischen Unternehmen.

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