Hundstorfer: Anträge auf I-Pensionen um 19 Prozent gesunken - Zuerkennungen um 18,5 Prozent

Wien (OTS/BMASK) - "Die Zahl der Anträge auf Invaliditäts- Berufs-und Erwerbsunfähigkeitspension sind in den Jahren zwischen 2010 und 2013 um 19 Prozent zurückgegangen. Parallel dazu haben sich auch die Zuerkennungen für diese Pensionsformen um 18,5 Prozent reduziert", unterstrich Sozialminister Rudolf Hundstorfer nachdem er den Bericht der Sozialversicherungsträger über die Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation im Ministerrat vorgestellt hat. Mit dem Grundsatz "Rehabilitation und Prävention vor Pension" wurde ein Paradigmenwechsel begonnen, damit Menschen länger gesund im Arbeitsprozess bleiben können und das tatsächliche Pensionsantrittsalter steigt. Dazu wurden im Jahr 2010 bzw. 2011 die Projekte "Fit2Work" und "Gesundheitsstraße" begonnen, sagte der Minister. ****

Der Bericht sei ein wertvoller Schritt in Richtung eines umfassenden Monitorings und der Evaluierung der in diesem Bereich gesetzten Maßnahmen. Die berufliche bzw. medizinische Rehabilitation und die damit verbundene Wiedereingliederung ins Erwerbsleben sind die zentralen Elemente, um das Ziel - länger gesund im Erwerbsleben zu verbleiben - zu erreichen. In den letzten Jahren wurden zudem mit gesetzlichen Maßnahmen wie Verschärfung des Berufsschutzes ("Hälfteregelung"), des Tätigkeitsschutzes (schrittweise Anhebung des Zugangsalters), der Sperrfrist, beim Pensionsvorschuss sowie Einführung eines Rechtsanspruches auf berufliche Rehabilitation weitere wichtige Schritte gesetzt, berichtete Hundstorfer.

Bei den Pensionsanträgen (Invaliditäts-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitspension) ist ein deutlicher Rückgang um 14 461 Personen oder 19,0 Prozent (von 2010 76 245 auf 2013 61 784) zu verzeichnen. Die Zuerkennungen der Invaliditäts-, Berufsunfähigkeits-und Erwerbsunfähigkeitspensionen sind um -5 479 Personen oder 18,5 Prozent (von 2010 29 592 auf 2013 24 113) zurückgegangen, erläuterte Hundstorfer abschließend Details aus dem Bericht. (Schluss)

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