Jungbauern-Bundesvorstand tagte zum Thema "Vorrang für heimische Lebensmittel"

Resolution zum Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe verabschiedet

Wien (OTS) - Wien, 25. November 2014 (aiz.info). - Traditionell kommen gegen Ende des Jahres die Köpfe des Jungbauern-Vorstandes zusammen, um sich gemeinsam Gedanken über das kommende Jahr zu machen. Tagungsort war dieses Mal das Weinwerk in Neusiedl am See/Burgenland. Die Strategieklausur wird abseits des Büroalltages über zwei Tage organisiert und ist für die länderübergreifende Vernetzung der Funktionäre wichtig. Gemeinsam wurden die Erfolge des auslaufenden Jahres nochmals besprochen und Eckpunkte für die künftige Arbeit diskutiert. Für das beginnende Jungbauernjahr wurden Ziele formuliert und neue Projekte erarbeitet. Die kommenden zwei Jahre werden unter das Thema "Vorrang für heimische Lebensmittel" gestellt. "Das Jungbauernjahr ist sehr ereignisreich und daher ist eine gute Planung auch immer sehr wichtig", so Stefan Kast, Bundesobmann der österreichischen Jungbauernschaft -Bauernbund-Jugend.

Thematischer Schwerpunkt 2015 und 2016: Lebensmittelpatriotismus

"Das Ergebnis der Klausur kann sich sehen lassen. Mit einem umfangreichen Jahresprogramm werden wir junge, landwirtschaftlich interessierte Menschen aus dem ländlichen Raum ansprechen und fördern. Weiters gibt es einen thematischen Schwerpunkt, der die Jungbauernarbeit die nächsten beiden Jahre begleiten wird. Da mit dem Auslaufen der Milchquote und dem schwierigen Marktumfeld etwa in Russland große Herausforderungen anstehen, wird seitens der Jungbauernschaft die Verwendung von heimischen Produkten in den Vordergrund gerückt. Wir haben ein hochgestecktes Ziel vor Augen:
Jeder Österreicher soll heimische Lebensmittel konsumieren. Mit verschiedenen öffentlichkeitswirksamen Aktionen wollen wir hierbei in der nächsten Zeit einen Schritt nach vorne machen", so Kast. Neben diesen neuen Projekten werden die Klassiker wie etwa das EDUCA-Programm und der Jungbauernkalender weitergeführt.

Resolution zum Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe verabschiedet

Ganz im Zeichen des bäuerlichen Familienbetriebes steht der Tag der jungen Landwirtschaft am 4. Dezember in Wien. Bereits im Vorfeld wurde dazu im Rahmen der Klausur eine Resolution verabschiedet: ein 5-Punkte-Dokument, in denen Eckpunkte für eine erfolgreiche Zukunft dieser Höfe beschrieben sind. Dieses umfasst unter anderem verlässliche & planbare Rahmenbedingungen, ein Bekenntnis zur Leistung & zum Eigentum, Ausbau & Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Bildungssystem, Respekt & Anerkennung für soziales Engagement sowie das Ja zur produzierenden Landwirtschaft.

Die Resolution ist online abrufbar unter www.jungbauern.at.

Zur Organisation:

Die Österreichische Jungbauernschaft - Bauernbund-Jugend vertritt über 45.000 junge Bäuerinnen und Bauern im ländlichen Raum und nimmt eine Gestaltungsfunktion im Bereich der heimischen Agrarpolitik ein. Mit zahlreichen Aktivitäten, sowohl intern als auch öffentlichkeitswirksam nach außen hin, versucht sie die Entwicklung der österreichischen Landwirtschaft positiv zu beeinflussen und zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Images beizutragen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Ing. Mag. David Süß, Österreichische Jungbauernschaft -
Bauernbund Jugend, Brucknerstraße 6/3, A-1040 Wien,
Telefon: +43 1 505 81 73-23, E-Mail: d.suess@bauernbund.at, www.jungbauern.at

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