FPÖ-Schimanek: 16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist ein wichtiges Zeichen

Jegliche Art von Gewalt ist strikt abzulehnen und es ist ihr vehement entgegenzutreten

Wien (OTS) - Mit dem heutigen internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen startet wieder die Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen." "Hierbei handelt es sich um wichtige Zeichen, dass unsere Gesellschaft jegliche Art von Gewalt strikt ablehnt", so die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek.

Das Thema "Gewalt" sei noch immer angst- und schambesetzt. Jegliche Aktion um dieses Schweigen aufzubrechen sei von allen zu unterstützen. Schwer sei es besonders deswegen, weil sich der Großteil von Gewalt im engsten Umfeld abspiele. Die Betroffenen würden massiv unter Druck geraten und trauten sich nicht mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen, führt Schimanek weiter aus. "Hier ist auch nicht zu vernachlässigen, dass jene die sich trauen einen Schritt aus der Gewaltspirale herauszutreten, oft später wieder in den Familienverband zurückkehren. Deswegen ist auch die sogenannte 'Täterarbeit' nicht zu vernachlässigen und ein wichtiger Beitrag für ein gutes Miteinander."

Nicht zu verharmlosen sei aber im Zusammenhang mit Gewalt jene, welche man nicht sehe. Die psychische Gewalt sei viel subtiler, da man hier man auf den ersten Blick keine Verletzungen und Wunden sehe. Diese Art der Machtausübung sei aber genauso schrecklich und zerstörerisch wie die physische Gewalt. Hier würden Menschen sukzessive gebrochen und kleingemacht um ihnen jegliches Selbstwertgefühl zu nehmen, weist Schimanek auf einen großen Bereich der Gewalt an Frauen hin und meint weiter: "Diese Frauen merken am Anfang noch nicht viel davon und werden unterdrückt bis sie keine Kraft mehr haben sich zu wehen."

"Ein großer Bereich, der in den nächsten Jahren leider immer mehr an Bedeutung zunehmen wird, ist 'Cybermobbing' und Gewalt in den neuen Medien. Hier sind besonders junge Menschen betroffen, denen gar nicht bewusst ist welchen Gefahren sie sich aussetzen, wenn hier Dinge verbreitet werden, denen man nicht mehr Einhalt gebieten kann", so Schimanek weiter.

Der heutige internationale Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen ist ein gutes Zeichen und auch eine Gelegenheit wieder auf die immer stattfindende Gewalt hinzuweisen.Gerade in Zeiten von Krieg, in dem Gewalt an Frauen oft auch als Kriegswaffe eingesetzt wird, müssen wir vehement gegen solche Taten auftreten, so Schimanek.

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