Darabos zu Russen-Kredit für Front National: Rollt der Rubel auch für Putin-Versteher Strache?

FPÖ-Anbiedern an Russland und Ablehnen der Sanktionen sowie Treffen mit Supernationalisten und rechten russischen Oligarchen im neuen Licht zu bewerten

Wien (OTS/SK) - Laut Berichten von "Krone" und "Kurier" soll es Hinweise darauf geben, dass rechte und Russland-freundliche Parteien in Europa von Seiten Russlands Gelder in Millionenhöhe bekommen haben. So soll die russische Bank FCRB dem französischen Front National einen Kredit von neun Millionen Euro gewährt haben, gleichzeitig wird von russischer Unterstützung in Form von Goldgeschäften für die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) berichtet. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sind diese Medienberichte "Grund zu massiver Besorgnis. Denn offenbar versucht Putin hier ein gefährliches Netzwerk mit Europas Rechtspopulisten zu knüpfen". Da sich auch "die FPÖ bester Kontakte nach Moskau erfreut und wiederholt die Putin-Versteher-Partei gegeben hat, stellt sich jetzt die Frage, ob der Rubel auch für Strache & Co. rollt?", so Darabos heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es sei jedenfalls "sehr auffällig, in welchem Ausmaß die FPÖ Russland zuletzt hofiert habe". Auch das Treffen von FPÖ-Chef Strache und seinem Vize Johann Gudenus mit rechten russischen Oligarchen und Führern rechter Parteien Ende Mai in Wien und die Russland-Reisen von führenden FPÖ-Funktionären "müssen jetzt im Licht der aktuellen Berichterstattung neu bewertet werden. Es stellt sich die Frage, ob hinter diesem speziellen Naheverhältnis der FPÖ zu Putin nicht handfeste finanzielle Interessen stehen", verlangt Darabos Aufklärung von FPÖ-Chef Strache. Dass "Strache bislang schweigt und stattdessen seinen Vize Gudenus vorgeschickt hat, der Geldflüsse an die FPÖ dementiert und gleichzeitig von 'strategischen Freundschaften' gesprochen hat, ist angesichts der Brisanz der Thematik eindeutig zu wenig", betont Darabos. (Schluss) mb/ps/eg

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