FPÖ: Kickl: Wie steht rote Parteijugend zu extremistischem Fatah-Ehrengast bei SPÖ-Parteitag?

Wien (OTS) - Die Junge Generation stellt am kommenden SPÖ-Parteitag einen Antrag gegen eine Zusammenarbeit mit der FPÖ und fordert, diese offiziell als "rechtsextrem" zu beschimpfen. Offenbar habe die rote Parteijugend die demokratischen Spielregeln noch immer nicht verinnerlicht, meinte dazu heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Statt mit unhaltbaren Vorwürfen gegen eine demokratische Partei zu Felde ziehen, sollten die Jungroten sich lieber mit dem Extremismus-Problem in ihren eigenen Reihen auseinandersetzen.

So sei zum Beispiel die Einladung des PLO-Mitglieds Nabil Shaath als Ehrengast zum SPÖ-Bundesparteitag äußerst hinterfragenswert, erklärte Kickl. Nabil Shaath, ein hoher Fatah-Funktionär, war schon in der Vergangenheit als Chefunterhändler dahingehend aufgefallen, dass er als Bremser des Friedensprozesses auch auf Mahmud Abbas eingewirkt habe. Shaath ist somit direkt für die Gewaltexzesse mitverantwortlich zu machen und zudem ein politischer Verbinder zur Hamas.

Die Einladung Shaaths als Ehrengast sei ein ausgesprochen fatales Signal in Zeiten wie diesen, meinte Kickl. Die SPÖ habe hier massiven Handlungsbedarf und müsse erklären, wie so jemand als Ehrengast bei der wichtigsten Veranstaltung einer Partei aufscheinen könne. Offenbar habe die SPÖ mittlerweile nicht mehr das geringste Problem mit anti-israelischer Politik, wie ja auch das Verhalten des roten Landtagsabgeordneten Omar Al-Rawi immer wieder beweise.

Die Jungsozialisten sollten sich dafür einsetzen, dass Nabil Shaath ausgeladen werde und Omar Al-Rawi von allen Funktionen zurücktrete, statt eine lupenrein demokratische Partei wie die FPÖ anzuflegeln, forderte Kickl.

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