Bundeskanzler Faymann: "Mitteleuropäische Aufgaben gemeinsam lösen"

Gipfel der Zentraleuropäische Initiative (ZEI) in Wien

Wien (OTS) - "Die Zentraleuropäische Initiative leistet einen bedeutenden Beitrag zu mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Sie ermöglicht einen Interessensaustausch auf regionaler Ebene, um mitteleuropäische Aufgaben gemeinsam lösen zu können", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Montag, bei der Eröffnung des Gipfels der Zentraleuropäische Initiative (ZEI) in Wien, zu dem zahlreiche Regierungschefs angereist waren.

"Die Zentraleuropäische Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, den Austausch auf den Gebieten Forschung, Verkehr, Umwelt, Energie und Kultur zu vertiefen. Die Heranführung der ZEI-Mitgliedsstaaten an die EU und gemeinsame Projekte werden ebenso im Rahmen von ZEI vorangetrieben", so Faymann. So wurden etwa heute auch zwei "Memorandums of Understanding" unterzeichnet, zum einen mit der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (International Anti Corruption Academy) mit Sitz in Laxenburg sowie zum anderen mit dem Rat der Ostsee-Anrainerstaaten (Council of the Baltic Sea States).

Die Gründung der ZEI geht auf das Jahr 1989 zurück. Mittlerweile umfasst sie 18 Mitglieder, unter denen sich 10 EU-Staaten befinden. Der Vorsitz wechselt jährlich und wird im Jahr 2014 von Österreich wahrgenommen, das Generalsekretariat hat seinen Sitz in Triest. Als größte Beitragszahler stellen Österreich und Italien jeweils den Generalsekretär (derzeit Giovanni Carraciolo di Vietri) und den stellvertretenden Generalsekretär (derzeit Margit Westfält -Diplomatin/BMEIA).

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