Bundeskanzler Faymann: Seite an Seite für mehr Beschäftigung und Investitionen

Bundeskanzler empfängt italienischen Ministerpräsidenten Renzi

Wien (OTS) - "Italien steht gemeinsam mit Österreich ganz vorne, wenn es heißt: Verabschieden wir uns von der reinen Austerität und setzen wir auf Sparsamkeit bei gleichzeitigem Investieren in Beschäftigung", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Montag, bei der Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi im Bundeskanzleramt.

"Um Beschäftigung zu schaffen, ist vieles notwendig: mehr für die Ausbildung und Jugendausbildung zu tun, Strukturinvestitionen zu tätigen sowie die aktive Arbeitsmarktpolitik. All das brauchen wir, um Europa aus der Krise herauszuführen", sagte der Bundeskanzler. Doch dafür benötige es Spielräume und das geplante Programm von Kommissionspräsident Juncker im Umfang von 300 Milliarden Euro. "Jetzt entscheidet sich, ob es nur um Überschriften geht, oder ob wir in Europa stark genug sind, diese Überschriften auch mit Inhalten zu füllen. Gemeinsam mit Italien werden wir uns Seite an Seite dafür einsetzen", so Faymann. Europa dürfe nicht nur Banken retten, sondern habe zu zeigen, dass es wesentlich um die Bürgerinnen und Bürger geht. "Es ist wichtig, dass die Menschen sehen, dass wir uns für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung engagieren", so der Kanzler.

Ministerpräsident Renzi unterstützte Bundeskanzler Faymann: Nur mit gemeinsamem Engagement könne man Europa weiterentwickeln und im Bereich der Beschäftigung, vor allem bei der Jugend, stärken. Italien sei Österreich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in Kultur und Freundschaft verbunden und könne viel, beispielsweise vom österreichischen dualen Ausbildungsmodell, lernen. So wolle man auch weiterhin die sehr guten Beziehungen intensivieren und ausbauen.

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