Stöger: Standortqualität ist eine Frage der Infrastruktur

Investitionen in Infrastruktur und Technologie sichern Arbeitsplätze und setzen Wachstumsimpulse

Wien (OTS/BMVIT) - "Österreich hat eine starke Industrie. Wir müssen unser Land nicht erst mühsam re-industrialisieren, sondern können mit kluger Industriepolitik weiter aufbauen", betont Infrastrukturminister Alois Stöger im Rahmen der heutigen AK/ÖGB-Veranstaltung "Industriestandort Österreich - Wie geht es weiter?". "Industriepolitik ist Wachstumspolitik", so Stöger, der alle industriepolitischen Stellschrauben in seinem Ressort nutzen will, um die Standortqualität weiter zu verbessern. Als wichtigste Ausbaumaßnahme der nächsten Jahre verweist der Infrastrukturminister auf die digitale Offensive: "Breitbandnetze sind die Infrastruktur der Informationsgesellschaft. Nur mit einem schnellen Ausbau verlieren wir nicht den Anschluss". ****

Investitionen in Straße, Schiene und Breitband

3 Milliarden Euro investiert das bmvit jährlich in Ausbau und Erhaltung von Schiene und Straße. "Bei der Verkehrsinfrastruktur sind wir sehr gut aufgestellt. Wir sind die Bahnnation Nr. 1 innerhalb der EU und sind bei der Qualität unseres Straßennetzes im internationalen Spitzenfeld", erklärt Stöger, der auch darauf verweist, dass diese Qualität nur durch laufende Investitionen zu halten ist. Diese Investitionen machen nicht nur unseren Industriestandort attraktiver, sondern sind auch wichtige Konjunkturmaßnahmen, die tausende Arbeitsplätze schaffen und sichern. Das gilt natürlich auch für die vom bmvit initiierte Breitbandmilliarde. Bei einer Förderquote von 50% schätzt das WIFO, dass diese Maßnahme bis zu 85.000 Arbeitsplätze bringen wird.

Investitionen in den technischen Fortschritt

"Wir haben gute Voraussetzungen mit dem beschlossenen Breitbandausbau und der hervorragenden Position unserer Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei Industrie 4.0 vorne dabei zu sein", so Stöger, der weitere Investitionen in diese Richtung unterstützen will. Das bmvit investiert jedes Jahr 600 Millionen Euro in die Förderung von Technologieentwicklungen.

Ein großer Teil davon sind Zuschüsse zu Forschungsprojekten von Unternehmen, um das Risiko für neue Entwicklungen abzufedern. "Wir sorgen dafür, dass am Standort Österreich immer mehr, immer schneller und immer hochwertigere Technologien entstehen und sichern uns damit eine doppelte Dividende", erklärt Stöger. Einerseits entsteht dadurch ein Wettbewerbsvorsprung, daraus resultierend höhere Umsätze und mehr Arbeitsplätze, andererseits durch Neuentwicklungen im Bereich der Energie- und Klimaforschung auch ein gesellschaftlicher Ertrag. (Schluss)

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