Schittenhelm: Gewalt an Frauen ist nicht zu tolerieren

Wien, 24. November 2014 (OTS) "Frauen haben ein Recht auf Selbstbestimmtheit, auf körperliche Unantastbarkeit sowie auf sexuelle Integrität. Daher ist Gewalt an Frauen durch nichts zu entschuldigen und schon gar nicht zu tolerieren. Wer es verharmlost und lächerlich macht, macht sich selbst schuldig", so Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm, Bundesleiterin der ÖVP Frauen, anlässlich des "Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen". ****

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: Von geschlechterspezifischer Diskriminierung am Arbeitsplatz über häusliche Gewalt in all ihren Ausprägungen, bis hin zu körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt. In der Europäischen Union hat jede dritte Frau seit ihrem 15. Lebensjahr bereits körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren. Weltweit sind ein Drittel der Frauen laut Studien der Weltgesundheitsorganisation Opfer häuslicher Gewalt. Zwischen 100 und 140 Millionen Frauen seien von Genitalverstümmelung betroffen, so die WHO. Rund sieben Prozent der Frauen liefen Gefahr, einmal in ihrem Leben
vergewaltigt zu werden. "Egal ob hier bei uns in Österreich oder sonst irgendwo auf dieser Erde, Gewalt an Frauen ist durch nichts
zu entschuldigen. Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, mehr Bewusstsein für die vielen Formen von Gewalt gegen Frauen zu schaffen sowie die Maßnahmen zum Schutz zu verbessern", so Schittenhelm. Dabei verweist die Bundesleiterin der ÖVP Frauen auf die Frauenhäuser in ganz Österreich, die einen erheblichen Beitrag hierfür leisten. Sie bieten Frauen und Kindern im Falle von häuslicher Gewalt Hilfe, Beratung und vorübergehend eine geschützte Unterkunft.

"Mit der Istanbul-Konvention, die dieses Jahr in Österreich ratifiziert wurde, ist uns eine Kraftanstrengung gelungen, den Gewaltschutz gegen Frauen zu stärken", so Schittenhelm. Auch der kürzlich im Nationalrat diskutierte Nationale Aktionsplan (NAP) zum Schutz von Frauen sei eine weitere wesentliche politische Maßnahme zur Prävention von Gewalt, erklärt Schittenhelm. "Bei all den Maßnahmen braucht es nach wie vor die Sensibilisierung der Bevölkerung, die Unterstützung der Medien und den Mut, Missstände nicht nur aufzuzeigen, sondern auch anzuzeigen", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen abschließend.

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