Blühende Adventzeit: Floristisches Handwerk in Perfektion

Floristikfachbetriebe bringen mit Adventkranz und floralen Gestecken Weihnachtsstimmung in jedes Zuhause

Wien (OTS) - Wenn es zu Hause nach Fichten und Tannen, Zimt und Orangen duftet, flackernde Kerzen gemütliche Stimmung verbreiten, ist die schönste Zeit im Jahr angebrochen: der Advent. Wohl niemand kann sich diesem Zauber entziehen, und voller Vorfreude werden Wohnräume und Außenbereiche geschmückt, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Adventkranz: kreative Varianten für jeden Geschmack

Wer dabei nicht fehlen darf, ist der Adventkranz. Er gehört zur Vorweihnachtszeit wie der Christbaum zum Heiligen Abend und ist als festliche Dekoration heute nicht mehr wegzudenken. Zurückzuführen ist er vermutlich auf eine alte nordische Tradition, die ins Christentum übernommen wurde. Als sein "Erfinder" ist der Hamburger Theologe Johann Wichern in die Geschichte eingegangen, der um ca. 1840 für die Andacht in der Adventzeit 24 bunte Kerzen auf einem Holzreifen aufstellte - für jeden Sonntag eine große, für die Wochentage je eine kleine. Im Laufe der Jahre wurde der Kranz mit Tannenzweigen geschmückt, bis er sich zu seiner heutigen Form "entwickelt" hatte.

Das interessante Detail: In Österreich etablierte sich die Tradition des Adventkranzes erst ab etwa 1925, vorerst aber nur für die Verwendung in der katholischen Kirche, wo er vier Kerzen trug, ab 1935 setzten sich Adventkränze schließlich auch in den heimischen Haushalten durch.

Heute passt sich der Adventkranz in seiner Wandelbarkeit jedem Einrichtungsstil an - von klassisch bis modern - und er schmückt jeden Sonntagstisch in den Wochen vor dem großen Fest, wenn die nächste Kerze angezündet wird. Traditionell wird der Adventkranz vor allem aus Tannenzweigen gebunden, die österreichischen Floristikbetriebe bieten heutzutage jedoch einen kreativen Variantenreichtum an - mit Kränzen aus Weide, Drehweide, verschiedenartigen Koniferenzweigen, Stroh, Zapfen und diversen Früchten - der floristischen Fantasie und den Wünschen der Kundinnen und Kunden sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.

Die Adventtrends 2014

Die Adventzeit 2014 überrascht mit vielseitigen Farbaussagen, wie Johann Obendrauf, regierender österreichischer Meister, schon jetzt verrät. Dass für jeden individuellen Geschmack etwas dabei ist, davon ist der Trendexperte des Blumenbüros Österreich überzeugt. "Ob die Vorliebe bei modernen oder eleganten Arrangements liegt oder das Vintage-Thema mit viel Romantik bevorzugt wird: Die weihnachtlichen Trends dieses Jahres erfüllen jeden Wunsch."

Klassisches Rot ist natürlich auch in der Saison 2014 die bestimmende Farbe und wird nun mit Beerentönen kombiniert. Mit kräftigem Pink als Akzent und dunklen Rot- und Braun-Tönen als Hintergrund wird eine üppig-fruchtige Wirkung erzielt. Mystische Effekte verspricht Kupfer, in Kombination mit Braun-, Natur und Honigfarben und Akzenten in Creme. Warme Brauntöne als Hintergrund ergeben ein besonders stimmungsvolles Ambiente.

Lieblich und verspielt wird es mit Weiß, das 2014 besonders gut mit blassem Rosa und Apricot harmoniert. Charmante Akzente in Blaugrau und Hintergrundfarben in Schlamm und Grau ergeben ebenso faszinierende Farbenspiele.

Adventkranz mit starker Symbolik

"Gerade die Adventzeit kennt eine tiefe Symbolik", so Obendrauf. So ist die Kerze fester Bestandteil jedes weihnachtlichen Schmuckes:
vom Adventkranz, dem floralen Gesteck bis zum Weihnachtsbaum, wo sie mit ihrem Licht Wärme, Geborgenheit und Freude vermittelt. Immergrüne Zweige, wie Fichte, Tanne oder Buxus versinnbildlichen wiederum das Leben. "Natürlich ist auch der Adventkranz durch einen großen Symbolgehalt charakterisiert", so Obendrauf weiter. Schon seine runde Form - ohne Anfang und Ende - weist auf den Kreislauf des Lebens hin.

Der klassische Adventkranz ist liturgisch geschmückt, d.h. einen Kranz aus Tannenreisig schmücken drei violette und eine rosa Kerze:
Die drei dunklen signalisieren das Warten auf das "erlösende Licht". Die vierte, helle bezieht sich auf die Vorfreude und das nahe Kommen des Herrn.

Früchte und Beeren von Ilex, Mistel, Efeu, sowie Granatäpfel, Orangen, Nüsse, aber auch Feigen gelten als die Symbole der Fruchtbarkeit. Und wer kennt nicht den Brauch, sich unter einer Mistelkrone zu küssen? Auch der Weihnachtsbaum, als das Highlight der Adventzeit, besitzt mit seiner Pyramidenform tiefen symbolischen Charakter: als Zeichen des Schutzes und der Kraft für das Haus.

Ob Adventkranz oder Weihnachtsgesteck, aus Tannenzweigen oder Misteln, Efeu oder Stroh, in klassischem Rot oder modernem Pink: Wo auch immer die Vorlieben der Österreicherinnen und Österreicher liegen: Die heimischen Floristikfachgeschäfte erfüllen jeden Wunsch. "Die Kreativität unserer Floristinnen und Floristen kennt keine Grenzen", so Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der österreichischen Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich. "Mit ihrem handwerklichen Können und ihrem ideenreichen Potenzial, vor allem aber mit ihrem hohen Qualitätsanspruch, bieten sie ihren Kundinnen und Kunden einzigartige Arrangements, die die Vorweihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem machen."

Rückfragehinweise: Nähere Informationen und Bilder gibt es beim Blumenbüro Österreich, Mag.a Monika Burket, Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien, Telefonnummer: +43/1/615 12 98, Fax: +43/1/615 12 99, E-Mail: office@blumenbuero.or.at, Homepage: www.ihr-florist.at. (Schluss)

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