SP-Ecker-Stepp fordert rasche Neugestaltung des Schwedenplatzes und Beendigung der Pattstellung zwischen Vassilakou und Bezirks-ÖVP

Verlagerung von Tankstelle und Busparkplatz würde Nutzfläche von fast drei Fußballfeldern freigeben

Wien (OTS/SPW-K) - "Eine großzügige Neugestaltung des Schwedenplatzes ist auch ohne Tunnellösung möglich", so die stellvertretende Bezirksvorsteherin aus dem ersten Bezirk, Daniela Ecker-Stepp, als Reaktion zu der Absage Vassilakous für den Tunnelbau. Die Pattstellung zwischen Vassilakou und der Bezirks-ÖVP solle nun rasch beendet und eine Lösung gefunden werden, fordert Ecker-Stepp, "das ist auch der vorrangige Wunsch der BewohnerInnen. Es ist an der Zeit, den Schwedenplatz in einen übersichtlichen, grünen, fußgängerfreundlichen Platz zu verwandeln", sagte Ecker-Stepp und fordert einen Architekturwettbewerb für eine Neugestaltung des Schwedenplatz.

"Würde man die Tankstelle und den Busparkplatz verlegen, so ergäbe sich eine Nutzfläche in der Größe von fast drei Fußballfeldern, die im Sinne der BewohnerInnen gestaltet werden können", veranschaulicht Ecker-Stepp das Potential, das im Schwedenplatz schlummert. "Seit Jahren wird hier ein Platz, der für die Stadt so wertvoll ist, zunehmend unansehnlicher. Eine Neugestaltung ist schon lange überfällig", so Ecker-Stepp.

Zusätzlicher Platz auch ohne Tunnellösung möglich

Weiters wurde überprüft, ob es möglich ist, eine Fahrspur zu reduzieren, ohne den Autoverkehr massiv zu beeinträchtigen und dadurch mehr Platz für andere VerkehrsteilnehmerInnen zu schaffen. "Insbesondere die FußgängerInnen brauchen am Schwedenplatz mehr Raum, übersichtliche Wege und attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten. Wir werden uns die Ergebnisse dieser Prüfungen sehr genau anschauen und keine Möglichkeit ausschließen", sagte Ecker-Stepp.

Verkehrsmittel müssen gebündelt werden

Der Schwedenplatz als Verkehrsknotenpunkt müsse übersichtlicher gestaltet werde: "Derzeit verteilen sich die Verkehrsmittel quer über den ganzen Platz und sind sehr unübersichtlich. Der Flughafenbus befindet sich einen halben Kilometer von der U-Bahn entfernt", stellte Ecker-Stepp fest und fordert: "Alle Verkehrsmittel müssen gebündelt werden, sodass der Zugang möglichst einfach und übersichtlich ist. Erste Gespräche mit den Wiener Linien haben gezeigt, dass es auch von Seiten der Verkehrsbetriebe ein großes Interesse gibt, hier an einem modernen Schwedenplatz mitzuwirken."

Bei einer Neugestaltung müsse auch die unterschiedliche Nutzung zwischen Tag und Nacht beachtet werden: "Tagsüber ist der Schwedenplatz einer der größten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und Treffpunkt vieler Wienerinnen und Wiener. Nachts ist er Treffpunkt der Wiener Jugendlichen. Eine Neugestaltung muss auf jeden Fall beide Aspekte berücksichtigen", bemerkt Ecker-Stepp und unterstreicht: "Der Schwedenplatz ist einer der zentralen Plätze Wiens und die Notwendigkeit einer Neugestaltung ist unbestritten. Jetzt ist es notwendig, diese auch anzugehen."

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