Schülerunion: BSV-Umfrage unterstreicht Forderung nach Modulsystem

Wahlmodule sollen individuelle Stärken der Schüler fördern

Wien (OTS) - Die heute, Montag, präsentierte Umfrage der Bundesschülervertretung (BSV) bekräftigt die Forderung der Schülerunion nach einer echten modularen Oberstufe. Dabei sollen die Schüler - neben fixen Basismodulen - selbst zwischen Wahlmodulen entscheiden können. Somit soll der individuell beste Bildungsweg für jeden Schüler garantiert werden.

Laut der Umfrage sprechen sich 92 Prozent der Schüler für eine freie Wahl ihrer Schulfächer aus. Für Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion, ist dies ein klares Signal in Richtung einer modularen Oberstufe:

"Die Umfrage zeigt, dass die Schüler selbst entscheiden wollen, was sie wann lernen wollen. Das Ministerium muss dieses Anliegen der Schüler in die Reform der Oberstufe miteinbeziehen. Die Schüler sollen selbst über ihre Bildungsschwerpunkte entscheiden dürfen", so Wagner.

Die Schülerunion fordert ein Modulsystem, welches einerseits aus Basismodulen und andererseits aus Wahlmodulen bestehen soll. Die fixen Basismodule sollen ein gewisses Maß an Allgemeinbildung sicherstellen, da sie jeder Schüler absolvieren muss. Die Wahlmodule sollen hingegen auf die Basismodule aufbauen oder weiterführende Angebote sein. Sie sollen von den Schülern frei wählbar sein. Dadurch sollen die Schüler die Möglichkeit bekommen, sich jene Fächer auszusuchen, die sie auch wirklich interessieren.

"Jeder Schüler hat seine individuellen Interessen. Die Aufgabe der Schule muss es sein, diese Interessen zu fördern. Ein Modulsystem ermöglicht genau das. Die Schüler bekommen die Möglichkeit, ihre Zeit sinnvoll in die Fächer zu investieren, die ihnen auch wirklich etwas bringen", so Wagner abschließend.

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