BürgerpreisträgerInnen des Europäischen Parlaments stehen fest

Die Auszeichnung geht heuer an den Verein respekt.net, das Projekt "women on the rise" und das Mauthausen-Komitee.

Wien (OTS) - Seit 2008 zeichnet der Bürgerpreis des Europäischen Parlaments außergewöhnliches Engagement für ein besseres gegenseitiges Verständnis und für Integration in der EU aus. Geehrt werden auch Initiativen, die sich für grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb Europas sowie für die praktische Anwendung der Werte der EU-Grundrechtscharta einsetzen (Gastfreundschaft, Toleranz, Solidarität). Der Preis wird europaweit an 47 BürgerInnen, Gruppen, Vereine und Organisationen vergeben. Drei davon kommen aus Österreich.

Der Verein Respekt.net ist ein überparteilicher Zusammenschluss von politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Förderung des gesellschaftspolitischen Engagements. Zu seinen Projekten gehören die Crowdfunding-Plattform Respekt.net sowie die Transparenz-Plattformen MeineAbgeordneten.at und SteuernZahlen.at. Darüber hinaus organisiert der Verein verschiedene Kampagnen wie etwa OrtedesRespekts.at und den jährlichen Tag des Respekts im September (tag.respekt.net). Vorgeschlagen wurde der Verein von MEP Othmar Karas.

Als Trägerin des Projekts "women on the rise" werden die Wiener Volkshochschulen ausgezeichnet. Mehr als 100 Poinierinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, die maßgeblich zur Frauenemanzipation in unterschliedlichen Bereichen beigetragen haben, wurden der Öffentlichkeit bekannter gemacht. Die Europaabgeordneten Michel Reimon, Monika Vana und Vizepräsidentin Ulrike Lunacek schlugen "women on the rise" vor.

In enger Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und den Vereinigungen der ehemaligen Häftlinge pflegt das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) das Gedenken an die Opfer der Verbrechen des NS-Regimes - insbesondere jener, die im KZ Mauthausen und in seinen Außenlagern gefangen gehalten wurden. Das MKÖ, das auch engagierte anti-faschistische und anti-rassistische Arbeit mit jungen Menschen leistet, wurde von MEP Josef Weidenholzer vorgeschlagen.

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