SPÖ-Niedermühlbichler: Wiener FPÖ hat sich längst selber disqualifiziert!

Blaues "Gezeter" am Landesparteitag soll von "Pleiten-, Pech und Pannenserie" ablenken

Wien (OTS/SPW) - "Die Wiener FPÖ, Strache und Gudenus haben heute eines deutlich gemacht: Wien wäre bei ihnen in schlechten Händen. Die Freiheitlichen haben null Verantwortungsgefühl. Sie dividieren die Wienerinnen und Wiener auseinander und reißen mutwillig Gräben auf. Hauptsache Dagegensein, Schlechtreden und im schlimmsten Fall offene Hetze gegen Menschen und Religionen: Das ist das politische Credo von Strache, Gudenus und Konsorten," kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Georg Niedermühlbichler am Sonntag Aussagen am Wiener FPÖ-Landesparteitag.****

Gerade am Beispiel Religion zeige sich der verantwortungslose Zugang der Wiener FPÖ, kritisierte Niedermühlbichler: "Angst zu schüren, hat noch nie ein Problem gelöst. Vielmehr braucht es einen Weg, der alle mit einbezieht und genau den geht die SPÖ Wien. Für Extremismus, von welcher Seite auch immer, ist in Wien kein Platz. Deshalb haben wir eigens das Netzwerk zur Deradikalisierung und Prävention eingerichtet. So kommen wir weiter - die FPÖ dagegen setzt lieber darauf, Menschen gegeneinander aufzuhetzen!"

Eine Wiener FPÖ in Verantwortung würde dieser Stadt schaden - das belegen die Aussagen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik, unterstrich Niedermühlbichler: "Der Wiener SPÖ ist es gelungen, mittels Investitionen die Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise auf Wien so gering als möglich zu halten. Und genau dagegen laufen die Freiheitlichen Sturm. Ein weiteres ihrer 'Rezepte' läuft darauf hinaus, Sozialneid und Missgunst zu schüren. Spürbare Entlastungen wie der Gratiskindergarten, die Öffi-Jahreskarte und die Gratisnachhilfe werden unterschlagen. Das ist aber konkrete Politik für die Menschen - im Gegensatz zu den Phantasiegebilden Strache, Gudenus und Co, die in Wirklichkeit unteren Einkommensschichten Sozialleistungen kürzen wollen!" Ähnlich verlogen sei die Kritik in der Gebührenfrage: "Anders als bei Steuern bekommen die Bürgerinnen und Bürger eine direkte Gegenleistung: Müllentsorgung, Wasser und Kanal sind die besten Beispiele. Die Einnahmen fließen direkt und ausschließlich in den Erhalt und den Ausbau genau dieser Leistungen. Worum es der FPÖ in Wirklichkeit geht, ist schädlichen Privatisierungen den Weg zu bereiten!" Nicht umsonst beschäftigt der "schwarzblaue Sumpf" bis heute die Gerichte.

Dass sich die Wiener FPÖ damit brüstet, führend bei der Redezeit im Rathaus zu sein, belegt nur, dass Quantität nicht vor Qualität geht:
"Die Stadt-Blauen reden zwar viel und lang, aber es kommt nichts Substantielles, geschweige denn Konstruktives dabei heraus. Gleichzeitig stattet Gudenus Despoten wie Ramsan Kadyrow Besuche ab und wettert in Moskau gegen die *Homosexuellenlobby'." Nur noch lachhaft dagegen seien die "zum Abwinken" vorgebrachten Ambitionen Straches auf das Bürgermeisteramt: "Bekanntlich ist Strache in Österreich jede Funktion recht: Bürgermeister, Bundeskanzler oder Bundespräsident, wie es ihm grad passt. Dabei ist er höchstens für eine Funktion geeignet: Party-Bürgermeister von Ibiza." Letztendlich sei das "Gezeter" am Wiener FPÖ-Landesparteitag ein Versuch, von der jüngsten blauen "Pleiten-, Pech und Pannenserie" abzulenken, unterstrich Niedermühlbichler abschließend: "Innerhalb der letzten Wochen haben sich die Freiheitlichen viel geleistet: Nationalrat Höbart bezeichnete Flüchtlinge als 'Erd- und Höhlenmenschen', der Tullner FP-Chef entbot auf einem Foto den Hitlergruß und ausgerechnet bei der Präsentation des Steuerkonzepts forderte die Chaotentruppe 'mehr Brutto vom Netto'. Die FPÖ hat sich längst von selbst disqualifiziert. Die Wahl 2015 wird das nur noch offiziell festschreiben!" (Schluss) tr

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